Wahre Freiheit im Internet (HOAX?)

wikipedia nofollow… ist, es sich leisten zu können, Google auszusperren.

Das scheint gerade bei wikipedia passiert zu sein. Alle wesentlichen Links im Wiki sollen mit noindex/nofollow gekennzeichnet sein. Das meldet Robert und andere Internetmedien.

Allein ich kann es nicht sehen. Zumindest nicht immer.
Mal sind alle Links nofollow (wie bei diesem hier, de.wikipedia.org), bei den meisten Seiten, die ich mir ansehe aber nicht.
Eigenwillig.

Sieht mir eher nach einem Versehen aus, dass auf einigen Servern noch nicht wieder weg ist.
Pikant: der nofollow-Artikel ist wieder “follow” ;)

Soziales Schmiermittel social web

Gesellschaftliche Veränderungen benötigen Schmiermittel, um die enormen Reibungskräfte, die Anpassungen an das Neue verursachen, abzufedern.

Mel Blake hat für das 19. Jahrhundert, die Geburtszeit der Industriegesellschaft, den Gin ausgemacht. Für die USA sicher richtig. In Hamburg wäre das dann wohl Lütt&Lütt, ein Gedeck aus Bier und Korn, wahlweise Aquavit, das die seelischen Druckstellen labte und den gestressten Körper weiter auf Linie hielt. Vor und nach der Schicht bei Blohm & Voss.

Im 20ten Jahrhundert wäre demnach das Fernsehen die Droge der Nationen gewesen, wovon eine unvorstellbare Menge von 200 Milliarden Stunden jährlich in den USA konsumiert wird.

In Zeiten von sozialen Medien konzentriere sich diese Zeit, diese Energie, in Konversationen im Internet.
Als Beispiel zieht er die wikipedia-Diskussion über den Status des ehemaligen Planeten Pluto heran. Auch die Diskussion in deutschen Blogs über Urheberrechte und die Frage, wem denn der Fußball gehört, sind Ausdruck dieser neuen Machtfrage.

Wo geht sie hin diese Zeit? Nach Utopia, wo gleichberechtigt gestritten, getwittert und wikis befüllt werden? Oder in Klagen über die Kirschen im digitalen Garten des Nachbarn? Mehr Vielfalt oder die Diktatur des Mainstream? – jedenfalls die Diktatur des Klick.

via

„Germany’s next Topmodel – by Heidi Klum Bruce Darnell?“

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Bei den Frauen meiner Familie schlug die Nachricht wie eine Bombe ein. “Brucie nicht mehr bei Germany’s next Topmodel”, ein Drama. Eines wofür die Mopo schnell die Formulierung fand: “Ätsch Heidi”.

Keine Zweifel auch bei den weiblichen Mitgliedern meiner Familie: “Das glaube ich sofort, dass Heidi es womöglich nicht ertragen konnte, dass Bruce Darnell ihr die Show stahl.”

So hat Pro7 bei der nächsten Staffel drei Zuschauerinnen weniger – und die ARD vier neue.

(Foto: Pro Sieben)

blackfacing

Schmiere im Gesicht macht einen nicht zu einem Schwarzen, dummerweise.

unicef blackface

dazu:

“Das blackfacen der Kinder funktioniert nur, wenn Deutsche nur weiß sein können.”
riemer-o-rama

“Schwarze Menschen = Dreck = Afrikaner = ungebildet”
poplog

Aufruf des Braunen Mob e.V.

Wir bitten alle Menschen, die damit nicht einverstanden sind, ihre Erfahrungen und Erklärungen an Unicef und die verantwortliche Werbeagentur zu schicken!

Bitte schreiben Sie Ihre zivilisierenden Gedanken an publicrelations@unicef.de und info@jvm.de mit einer Kopie an info@derbraunemob.de.

Es empfiehlt sich für jeden Leserbrief und jedes Beschwerdeschreiben der Zusatz “Bitte beachten Sie, dass dieser Briefwechsel von uns öffentlich geführt wird, und wir dieses Anschreiben wie auch Ihre eventuelle Antwort zu Zwecken der Dokumentation und Aufklärung veröffentlichen.”! So wird das Briefgeheimnis nicht verletzt und die Antwort kann verbreitet und veröffentlicht (und von Dritten kommentiert) werden.

Wunderliches Fernsehverhalten

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Ich kann bei mir und vielen meiner Kumpels Mitmenschen eine erstaunliche Wandlung feststellen: wir sortieren die Fernbedienung neu.

Waren früher die ersten drei gesetzt mit den öffentlichen Sendern, Erstes – Zweites – Drittes (bei mir NDR) und folgten dann die großen Privaten, Sat.1, RTL, PRO7 und ihre Stiefkinder VOX, Kabel1 und RTL2, so sieht das heute anders aus.

Auf den ersten drei Plätzen stehen ausschliesslich öffentliche Stiefkinder: Phoenix, 3Sat und arte.
“Vorreiter in Sachen Innovation und Qualität”
– (vgl. Thomas Knüwer zu dieser Fragestellung)

Dann folgen Kabel1, wegen der Serien King of Queens sowie Dmax, Kika und Pro7 für die jeweiligen Zielgruppen in der Familie (“Heidis Topmodel” für mich und “Die Simpsons” für meine Frau, oder wars anders herum ;). Überlege noch, ob ich Das Vierte und Tele5 weiter nach vorne holen soll, da bleibe ich nämlich immer häufiger backen – ist euch schon mal aufgefallen wie viele Filme Lee van Cleef so abgedreht hat?.
Übrigens genauso, wie bei den Dokus auf N24, mit Nachrichten hat das allerdings weniger zu tun ;(

Überrascht mich deswegen gar nicht, die Diskussion bei, über und um Sat.1 und seine Nachrichtenformate.

Libby und die Attitude der Macht

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Foto via wikimedia

George W. Bush hält 2 1/2 Jahre Haft für seinen ehemaligen Stabschef Lewis Libby für zu viel. Kurzerhand wird dieser dann begnadigt.

Das ist nicht nur frech. Das ist grundlegend undemokratisch und mafiös.
So ist das nämlich auch bei der Camorra. Hält einer dicht und nimmt für die Familie eine Strafe auf sich und schützt den – oder die – Paten damit, dann hat seine Familie ausgesorgt. Er bekommt immer frische Pasta in den Knast und seine Töchter eine gute Ausbildung.

Das Negieren, das Ignorieren der dritten Gewalt in den USA durch den Präsidenten offenbart einen Blick auf die wahre Attitude des Clans Bush/Cheney.

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Inhalt war “Ficken!”

Ich lese gerade das SpOn-Protokoll zu Henryk M. Broders Rede bei der Verleihung des Ludwig-Börne-Preis. Wer so etwas liest, hat besser immer auch Wikipedia offen, für die vielen Fremdworte, die in solchen Dankesbekundungen oft verwendet werden.
Bei Broder, und das ist vielleicht sein größtes Verdienst in seinen Texten, wie in seinen Anfeindungen, brauchte ich Wikipedia nur ein einziges Mal: für das Wort “Äquidistanz”.

Achtung: Du erstellst eine Seite, die bereits früher gelöscht wurde.
… Begründung für die vorhergehende Löschung:
17:59, 21. Sep. 2006 Xocolatl (Diskussion | Beiträge) hat „Äquidistanz (Soziologie)“ gelöscht (Inhalt war: ‘Ficken!’ (einziger Bearbeiter: ‘Benutzer:84.135.203.37’)

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towel day

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Heute ist Handtuchtag.
Warum der heute ist?
Wegen einem Herrn Adams, der hat ein Buch geschrieben, das auch die Autoren dieser Postille vergöttern, und hat dort ein Handtuch erwähnt, das ist nämlich total praktisch.

Der Reiseführer “Per Anhalter durch die Galaxis” enthält ein paar Angaben zum Thema Handtücher. Ein Handtuch, heißt es da, ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

Vor allem heute.
Deswegen fotgrafieren sich auch so viele Menschen mit ihrem Lieblingstrockenrubbler.

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zu wenig

“Der neue Pfanni Kartoffelsnack. Mit natürlichem Geschmack”

… höre ich eben in der Werbung.

Nö. Nur der Geschmack natürlich, das reicht mir nicht. Das kriegen Danone und ihre Bakterienkulturen ja schon seit den 80ern mit Erdbeeren hin. Wird zumindest behauptet.

Die angegebene Geschmacksrichtung muss dabei nicht unbedingt auf die tatsächlich verwendeten Früchte bzw. Fruchtrückstände hinweisen. Meist werden in billigen Fruchtjoghurts “Fruchtstücke” mittels Gelierung oder enzymatischer Vernetzung aus unterschiedlichen Säften unter Beigabe von Aromen erzeugt.

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Life on mars – letzte folge und sequel

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Letzte Folge von life on mars ist am 10. gelaufen.

Aber der Knaller ist:

BBC One has commissioned a sequel starring Philip Glenister, who plays
hard-drinking Detective Chief Inspector Gene Hunt. Provisionally titled
Ashes to Ashes, the action picks up the characters in 1981, for a series
that the BBC calls “More Miami Vice than The Sweeney”.

Ashes to Ashes von Bowie natürlich ….

per E-Mail

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BILD und der Mercedes Hymnenstreit

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Chauvinistische Scharmützel mit ihren großen englischen Vorbildern entspringen bei der BILD einem lang kultivierten Minderwertigkeitskomplex. So bissig, so gesellschaftlich relevant, wie die SUN oder der Mirror möchte sie gerne sein.

Da kommt der angebliche Hymnenstreit um das McLaren-Mercedes Team gerade recht.

Aus rein chauvinistischer Sicht allerdings eigentlich gar kein Thema. Wäre BILD so konsequent bösartig, wie ihre englischen Vorbilder, hätte sie sich nicht nehmen lassen zu erwähnen, dass die Hymne “God save the Queen” ein deutsches Pendant hat.
Und “Heil Dir im Siegerkranz” passt ja sowieso besser zum Thema.

So bleibt nur der Eindruck eines kleinen verschämten Stücks deutschen Boulevards – von “Größe” keine Spur. Das englische Original schmettert sich ja auch viel schöner.

Vgl. Bildblog zum Thema: BILD, Mclaren und das Original

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Ahmadineschad: “Provocateure naturelle”

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Alles fließt; und nach Meinung Ahmadineschads in Richtung Iranischer Atombombe. Nach der Farce mit den britischen Soldaten, einer Paradevorstellung persischer Diplomatie, kommt nun der zweite Akt: die Selbstbestätigung des Ziels – Iran als Atommacht. Diese Show ist für das interne Publikum gedacht und alle Welt spielt mit. Wie bestellt treffen die Statements ein. Bis auf eines.

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Auch ‘ne Erklärung …

Ich habe mich mit Peter letztens, bei einem unserer Selbstgespräche, darüber unterhalten, was es denn mit dem Lieblingswort der von einem anderen Peter, Motzblogger genannten Menschen auf sich hat, was es genau bedeutet und wie man sich so jemanden vorzustellen hat: die Rede ist von der viel zitierten Bigotterie.

Bigott wäre, sagte Peter in einem ruhigen Ton, dem schon anzumerken war, dass ihm gefiel, was er da gleich sagen würde, bigott ist, wenn die CSU-Oberen sich auf die Pauli-Fotos einen runterholen.

Eigenwillige Vorstellung, macht es aber irgendwie klarer.
Das meint übrigens wikipedia dazu, für die, die sich das da oben nicht vorstellen können oder mögen.

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“Wie Du das machst ist mir egal”

Da wird Zentral-Vorstand Feldmeyer bei Siemens verhaftet und in Untersuchungshaft gesteckt unter dem Vorwurf der “Untreue“. Er soll eine Mitarbeitervertretung der anderen ggü “bevorzugt” – unelegant ausgedrückt – geschmiert haben.

Aber hat er sich damit “untreu” ggü Siemens verhalten?

Jenseits der juristischen Aufarbeitung dieser Frage, liegt der Kern des Unverständnisses in der Defintion dessen, was für Topmanager eigentlich “das Unternehmen” ausmacht. In den Etagen mit dem vielen Leder und dem dezenten Designerchrom herrscht nämlich die einhellige Ansicht, dass der “Shareholder” gleichbedeutend mit “dem Unternehmen” ist. In manchen Managerseelen sind auch die Shareholder nur störendes Beiwerk, das ist aber eine andere Geschichte.

Mit seiner “Ruhigstellung” der Mitarbeitervertretung hat er sicher, wohl kann ich mir vorstellen, dass Feldmeyer das auch so sieht, “treu” gegenüber den Shareholdern gehandelt, die in der Regel ihre Interessen diametral gespiegelt sehen durch ihre Mitarbeitervertreter. Was dann auch das eigentliche Problem berührt: Wer sind die Teile eines Unternehmens ggü denen man sich als Manager “treu” verhalten soll?
Besserung ist erst in Sicht, wenn endlich die Shareholder-Value-Sicht in eine Stakeholder-Value-Sicht wandelt. Und dies, da machen wir uns nix vor, geht nur, wenn möglichst viele Stakeholder – also Anspruchsgruppen ggü dem Konzern – auch Shareholder werden. Mitbestimmung über Anteile ist das eigentliche Thema. Dann kann man auch gesellschaftlich wieder über Treue und ihr Gegenteil reden.

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monkey island rulez ’em all (WoW:)

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Vor allem im Vergleich mit World of Warcraft (WoW) fällt auf, welchen Spielwitz die Mannen um George Lucas früher ™ noch einsetzen mussten, sich leisten konnten, einfach selbst spielen durften.

* Monkey Island kostet nur einmal Geld.
* Bei Monkey Island erfährt man, worauf es beim Kämpfen wirklich ankommt (nicht auf Erfahrungspunkte und Zaubertränke, sondern auf schlagfertige Beleidigungen).
* Bei Monkey Island stirbt man nicht. Und überhaupt, was soll dieses ständige Wiederbeleben bei WoW? Tot ist tot und basta. Fangt ein neues Spiel bei Null an, wie sonst im Leben auch.
* Die Rätsel bei Monkey Island sind wirkliche Rätsel. Außerdem sind sie kreativ und witzig (Benutze Buch der Witze mit Reißwolf; Gib witziges Konfetti an Clown).
* Wenn man keine Lust mehr hat, dann speichert man das Spiel und beendet es. Man verpasst nichts, wenn man auch mal an die frische Luft geht.
* Apropos frische Luft: Monkey-Island-Spieler wissen noch, was das ist.
* Keine Bikini tragende und die Hüften schwingende Dunkelelfe kann es je mit Elaine Marley aufnehmen.

Mein Favorit aller Zeiten ist da ja “Day of the Tentacles” – der unerreichte Wahnsinn.

Der Mantel des Propheten

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Es war kein Witz, den ich da las, am Ende des ausgehenden Jahrtausends, das uns auch die unselige “Millenium Angst” gebracht hatte: George Lucas war in Neuseeland als Religionsstifter anerkannt worden.

Fast zehn Jahre später wird jetzt die Relique eines seiner Propheten in London versteigert. Der braunfarbige wollende Umhang des alten Obi Wan Kenobi, getragen und mit Würde aufgeladen von Sir Alec Guinness.

Mindestgebot 90.000 EUR. Ein Trinkgeld.

Genau dieser Umhang wird nun zusammen mit 361 Kostümen aus internationalen Film- und Fernsehproduktionen im Londoner Auktionshaus Bonham versteigert. Für „Star Wars“-Fans wird es nicht billig – rund 90.000 Euro sind als Startpreis für die Kutte festgesetzt.

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Anna Nicole Smith: a meth death?

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The ENQUIRER reports that preliminary findings reveal that tests performed during the autopsy show Anna Nicole had a severe case of pneumonia. Prescription drugs that she had taken made the condition worse and did play a role in her death. The full toxicology report has not yet been completed.

Sources very close to the death investigation told The ENQUIRER that the prescription drugs masked the seriousness of her pneumonia. Anna Nicole had previously been hospitalized for pneumonia in the Bahamas after her son died.

So könnte Annas Killer aussehen.
Die Droge, die gehörig auf die Lungen geht und das ziemlich schnell nennt sich in hippen Drogenkreisen “crystal meth” und ist besonders in den USA sehr “beliebt”.

Es ist die reine Pest: eine schnell wirkende, noch schneller abhängig machende und in einem Turbotempo zerstörende Wirkung.

-via-

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“I love sweaty basketball players”

… sagt George Takei, besser bekannt als Lt. Sulu aus Raumschiff Enterprise.

Er antwortet damit auf eine dumme, wie ehrliche Aussage des Basketball-Superstars Tim Hardaway. In einer Art und Weise, die mich als bekennende Hete Respekt und Freude empfinden lässt, über die lässige Art wie die verknöcherte Mehrheit Amerikas zum Schämen in die Ecke zu stellen. Eine herrlich leichte Provokation:

via-

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Live Earth – nun für alle singen

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Vielleicht ist das die wesentliche Unterscheidung zum Jahr 1985: diesmal gehts um uns alle.

Diesmal besteht eben auch die Möglichkeit, dass alle, zumindest alle mit Internetanschluss, an diesem Klima-Kick-Off teilnehmen werden. Neben vielen Milliarden Menschen auch Popstars. Initiiert durch Al Gore. Vielleicht auch ein Wesensunterschied, das diesmal ein Politiker die Führung übernimmt.

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myvideo.de: Porno-Reaktionszeiten

Ich habe mich eben beim Mittagessen mit netten Kolleginnen über die copycat myvideo.de unterhalten. Ehrlich musste ich zugeben, diese Video-Community nicht genauer zu kennen.

Auf den ersten Blick fiel mir auf, dass viel mehr “Mainstream”-Clips dort vorhanden sind, als auf dem Original. Vor allem die hohe Frequenz an DSDS Clips fiel mir ins Auge.

Außerdem ist alles ein wenig glitschiger, mehr oversexed. Sieht so aus, als würden viele Pornoanbieter myvideo als deutsches “You Porn” missverstehen.

Habe bspw. dieses Video um 14:31Uhr als “Porno” gemeldet.
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Mal sehen wie lange das da so frei zugänglich rumliegt?

UPDATE: 14:48 Uhr “Dieses Video wurde von der MyVideo Community gemeldet und wird derzeit vom MyVideo Support überprüft.” erscheint nun hinter diesem Link. Das ging schnell.

Bleibt nur die Frage, ob in Anbetracht der expliziten Werbepartner am Kopf des Originalpostings
hier nicht “der Bug ein Feature ist”?

(Disclaimer: Ich habe nichts gegen Erotik. Ich liebe Frauen und nackte vor allem. Das dürfte ja hinlänglich bekannt sein.)

Singen mit Vogel

Da bekommt der Begriff Nervensäge Singvogel gleich eine neue Bedeutung, wenn man sich das Duett von Erna Strube Joy Fleming mit ihrem Papageien ansieht. Prädikat empfehlenswert, was Tier.TV da als Perle bei YouTube veröffentlicht hat.

Womit sich wieder das Prinzip erhärtet, wonach Frauchen und Haustier sich immer ähnlicher werden, mit der Zeit. Allein, wer die bessere Stimmlage hat, überlasse ich eurem geschulten Geschmack.

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RTL Watchblog

Der Name “Watchblog” zeigt auf Fernsehsender angewendet erst seine wahre Bedeutung. Man muss schon eine Menge Zeit mit Fernsehen verbringen und eine gut gesottene Seele besitzen, um sich das andauernd anzutun. Immerhin, nach BILD hat nun auch RTL seinen Watchblog: RTL bloggen.

Hier findet man übigens auch Tipps zum Sex mit inkontinenten Frauen. Eigenwillig, aber RTL-konform.

Update: -während ich dies schreibe- Der RTL-Blogger scheint doch nicht so eine hartgesottene Seele zu besitzen. Ist wohl im Fernsehsessel verrückt geworden, oder hat bei RTL als Chief blogging officer angefangen ;) – seit Oktober wird da nicht mehr gebloggt. Schade. Da hilft nur das warten auf einen der es wagt, oder endlich ein Spreeblick Watchblog.

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Albern

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Jimmy Carter einen Antisemiten zu schimpfen, ist selten albern.

So sind Aussagen wie diese reinster gonzo:

“Es war Borat, nicht Jimmy Carter, der eine Menschenmenge in Tucson dazu anstiftete, gemeindem mit ihm zu singen ‘Werft den Juden in den Brunnen’.

Carter hat die gleiche Botschaft.

… lese ich und schüttle den Kopf.

Natürlich muss dieses Buch auf Kritik stossen, man kann es sogar unanständig finden, dass Carter die Apartheid als Begriff bemüht. Letztendlich ist im Sinne des Begriffes ja nichts anderes im Gange dort, nur vergleichen, die Dinge in Israel mit denen in Südafrika darf man nicht, was Carter wohl selbst richtig stellt – am Ende. Und das darf man dann unanständig nennen, wenn man dann will. Ein Antisemit wird Carter aber dadurch noch lange nicht, wenn er klarstellt:

We discussed the word “apartheid,” which I defined as the forced segregation of two peoples living in the same land, with one of them dominating and persecuting the other. I made clear in the book’s text and in my response to the rabbis that the system of apartheid in Palestine is not based on racism but the desire of a minority of Israelis for Palestinian land and the resulting suppression of protests that involve violence. Bishop Tutu, Nelson Mandela, and prominent Israelis, including former attorney general Ben Yair, who served under both Labor and Likud prime ministers, have used and explained the appellation in harsher terms than I, pointing out that this cruel oppression is contrary to the tenets of the Jewish faith and the basic principles of the nation of Israel.

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SpOn: Irreführender Vergleich

Lese gerade den Bericht über die Baker Kommission bei SpOn und bin einigermaßen überrascht.

Nicht gerade über die Ergebnisse, denn man hätte in der politischen Führung der USA schon früher darauf kommen können, dass die diplomatische Einbeziehung der Nachbarn in der Region und das Herausnehmen der GIs aus der Schusslinie eine sinnvolle Strategie ergeben hätten.

Nein, der Vergleich mit dem zweiten Weltkrieg hat mich irritiert:

Der Einsatz im Irak dauert inzwischen länger als die Beteiligung der USA am Zweiten Weltkrieg.

Wie kommt man auf so einen schwachsinnigen Vergleich, dazu am Vorabend eben des Angriffes auf Pearl Harbour?

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Crib

Crib, das bedeutet auf englisch ein Menge.
Lustigerweise sowohl Krippe oder Kinderbett als auch Klartext, der dazu verwendet wird, meist digitale aber auch analoge, Codes zu knacken.

Crib ist das amerikanische Wort für Heim, aber auch Wortbestandteil eines Spiels, eines Kartenspiels.

Sehr interessantes Wort. Lasst euch aber durch das Gefasel hier nicht beeindrucken. Ausser für mich macht das eigentlich keinen Sinn. Bis jetzt.

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