Interview en passant: mit Mia Diekow auf der Insel

Nu kommt Steffen. Er ist zu spät und “rasender Reporter”. “Judith”, von der ich garnicht weiß wie sie heißt, und weswegen sie Interviews am Bande gibt, fängt an das Eis zu brechen, indem sie über Baden und Hamburg schnackt.

Steffen bemerkt die Segelschiff-Ohrringe an “Judiths” Ohren und dann sagt sie, dass sie, “wenn sie mal so richtig spießig werden würde, ein Boot kaufen würde” – wie doof sie doch noch ist. Vielleicht stellt sie sich ja auch alternde, reiche Popstars in Antibes vor. Um Spießer geht es, Agentenfilme, und nach Neuseeland auswandern. Aufhänger für dieses Interview wohl. Doofe Popkulturbilder, die besonderes suggerieren. “Mia will nach Neuseeland, Nonoti, mit drei Häusern.” Nun habe ich einen Namen, und der Zauber ist vorbei.

Vielleicht reißt Steffen das Ruder ja noch rum. “Mia”, die eben noch “Judith” hieß, fängt an zu faseln. Schade.

Ok, nu geht’s um Musik. Gut. Mias Musik ist tanzbar, groovy sagt Steffen sogar. Finde im Netz die Liedzeilen “weil ich so gerne liebe und ich könnt schon wieder” – und hoffe inständig, dass es um diese geht. Aber dann behauptet sie, Kant verstanden zu haben und ich höre an Steffens Nuscheln, dass er abgeschaltet hat.

Klavier, Katze und Helge Schneider soll mit auf die Insel.

“jetzt will ich mich vergeben
gott, lass es männer regnen” … Und nu stell ich mir kurz Helge Schneider vor, dann taucht doch zum Glück der stramme lächelnde Taxifahrer vor meinem Auge auf, und nun geht es wieder ;))

Neben Judith?

Ich setze mich nach einem langen Telefonat in das Café unter den Linden, auf die der Meile abgewandten Seite. Ich möchte meine Ruhe. Finde einen freien Tisch, den die Linden, die Markise und das weiße Gitter des Eingangs gemütlich abschirmen.

Neben mir sitzen zwei Frauen, die miteinander reden. Ich setze mich und bestelle einen Pfälzer Grauburgunder von 2009. Inzwischen sind genügend Fetzen der Unterhaltung neben mir herübergewandert, dass mir klar ist: das ist kein Gespräch, das ist ein Interview. Continue reading “Neben Judith?”

Simon Desue: “Wie werde ich Youtube-Star” – how to become a Youtube Star

Simon Desue: Tipps für Youtuber (Screenshot Youtube/Clixoom)
Simon Desue: Tipps für Youtuber (Screenshot Youtube/Clixoom)

Simon Desue ist gerade der heisse Scheiß auf Youtube. Im letzten Jahr ist dem deutschen Teeniestar auf Youtube das gelungen, was viele erträumen: er ist (neben Herrn Tutorial) einer der heissesten männlichen Youtube Stars.

Im Interview mit Clixoom verrät er, was euch, ihn, zum Star auf Youtube macht … Continue reading “Simon Desue: “Wie werde ich Youtube-Star” – how to become a Youtube Star”

Lena und alberne Profildaten

In Zeiten des digitalen Targeting auf meine Gefühle und Neigungen gilt das Verwässern und Unbrauchbar-machen zu den bisher wirkungsvollsten Gegenmaßnahmen.

“Ich bin zum achten Mal zwangsverheiratet.” – ist da ein Anfang.

stern.de: Was sagt Ihr Freund zu Ihrem Erfolg?
»Haha, guter Trick. Ich wurde sogar schon gefragt, ob ich einen Freund oder eine Freundin habe. Darauf sage ich dann immer: Ich bin zum achten Mal zwangsverheiratet.«

Quelle: stern.de – Interview Lena Meyer-Landrut “An Kampf zu denken, liegt mir nicht”

FC St. Pauli – Union Berlin: Vorspielinterview – 5 Fragen aus Berlin

Alte-Foersterei-Union-BerlinIch hatte am Montag das Vergnügen, mir mal das Stadion an der Alten Försterei aus der Nähe anzuschauen und das bei bestem Hamburger Wetter. War schon beeindruckend.

Bei der Gelegenheit hatte ich digitalen Kontakt zu 2 Union-Bloggern, die mir in Vorbereitung unseres Spiels am Sonntag 5 Fragen geschickt haben, so als Art Ferninterview oder Vorspiel. Mit vielen Fragen fühle ich mich tlw. überfordert – deswegen poste ich die hier mal – schnappe sich jeder gerne 1 oder mehrere und senfe dazu ab. Gerne auch kritisch –


Guten Abend nach Hamburg, Continue reading “FC St. Pauli – Union Berlin: Vorspielinterview – 5 Fragen aus Berlin”

Wie #Zensursula sich windet:

Beispiel: Sperrlisten als Vorbild

Pro: Eine ganze Reihe von Ländern tut das schon seit Jahren. Da habe ich mich gefragt, warum wird dieses Instrument nicht auch in Deutschland genutzt?

dann wieder Contra: Die genaue Recherche zeigt, dass diese Listen oft schon alt waren und völlig überholt. … dann doch wieder Pro: “Das ist kein wirkliches Argument. Die Schweiz, England, die skandinavischen Länder, Kanada – alle Staaten, die bereits Zugangssperren haben, sagen, ja, das ist ein wichtiger Baustein, gerade bei der Prävention.”

Re:

Brisantes Detail: Auf der dänischen Sperrliste, die mittlerweile im Internet veröffentlicht wurde, fanden sich auch 119 Domains, die in Deutschland gehostet wurden. „Eine durch das BKA durchgeführte Überprüfung ergab, dass die in der Sperrliste verzeichneten deutschen Internetadressen entweder nicht mehr aufrufbar waren, aktuell keine kinderpornografischen Inhalte aufwiesen oder die Inhalte sich in einem Grenzbereich bewegten, der nicht unter deutsche Strafvorschriften fällt“, heißt es in der Antwort des Wirtschaftsministeriums.

… und nu drei Bock, drei Ramsch?

RTL Dschungel-Camp: “Lisa Bund kettet sich an Dieter Bohlen”

Es wäre eine schöne Geschichte für den Boulevard und weh tun würde es wohl auch keinem. Der BRAVO verriet Lisa Bund jetzt, was sie alles anders machen möchte und aus welchen Fehlern bei ihrer bisherigen Karriere sie lernen will. Ausgerechnet an das Bein von Dieter Bohlen würde sie sich ketten, so ihre merkwürdige Quintessenz aus den verpassten Großchancen DSDS und Dschungelcamp, beide RTL.

Heute würde sie einiges anders machen. „Auf Menschen hören, die mehr Erfahrung haben als ich! Und ich würde ich wahrscheinlich an Dieter Bohlens Fuß ketten, weil er einfach der Top-Typ für so etwas ist.“

Ein Interview in der BRAVO konnte früher eine weitere sein. Die Ärzte können da ein Lied von singen Haben sie ja dann auch. Mit 19 ist da noch viel drin, und auf den großen Sendern auch nicht wirklich viel Konkurrenz. Die sind ja eher alle so meine Altersliga ;)

Die 19-Jährige hat eine Karriere im Rampenlicht noch nicht aufgegeben. „Ich bin nicht auf den Mund gefallen. Deswegen wäre eine TV-Show ganz cool. Ich würde jetzt nicht unbedingt ‚Bauer sucht Frau’ moderieren, aber vielleicht ein Format für meine Zielgruppe.“

Quelle: BRAVO-Ausgabe 6/2008 (ab 30. Januar im Handel).

An Scientology und Tom Cruise soll die Welt genesen

Zumindest, wenn es nach Tom Cruise geht, den man landläufig als sehr charmanten und professionellen Menschen wahrnimmt. Ungläubig schaut man sich das Video an, das in den USA gerade die Runde macht und hektisch von Scientology wieder gelöscht wird. Das ist ja die beste Form des Interviews, in dem sich der Protagonist selbst, ohne Druck, um Kopf und Kragen redet.

So deutlich wurde die verstrahlte Einstellung eines der führenden Scientologen noch nie gezeigt (sinngemäß):

»if you are not believing it, you better have to learn it«

Das bei Gawker in den USA veröffentlichte Video schliesst mit den Worten, “die Geschichte von Tom Cruise, dem Scientologen, hat gerade erst begonnen”, hoffe ebenfalls, dass die Geschichte von Tom Cruise, dem gefeierten Schauspieler, dann hier aufhört.

Gawker zeigt Rückrat und kündigt an, dieses Video nicht zu löschen:

Gawker is now hosting a copy of the video; it’s newsworthy; and we will not be removing it.

side dish: Interessant, ein weiteres Mal, nach dem sexy Badevideo der brasilianischen Schönheit Danielle Cicarelli zu sehen, dass Internetvideos, einmal aus Pandoras Büchse entfleucht, nie wieder dorthin zurückkehren. Die Suche nach Cruise und Scientology ergibt bei YouTube derzeit 638 Treffer, eine mission impossible also ;)

update: Herrlich dieses Netz. Das ist Kommunikation 2.0, eine spontane Videoantwort, drüben ansehen beim Batzblog und die oben zu sehende Metaquelle sind Zeichen einer sehr lebendigen Demokratie in den USA. Frage mich, ob das hier in Deutschland sich auch Menschen trauen würden, bspw. beim Papst.

SZ et al, “Google News ist euer Fieber”

Nicht nur die deutschen Printmedien liegen in schwerem Fieber. Weltweit, zumindest in der westlichen Welt, sinken die Auflagen der traditionellen Zeitungen. Die Erkenntnis greift langsam um sich, dass das wohl nicht wieder wegzuwünschen ist.

Mit Erstaunen lese ich in diesem Interview der SZ mit John Lloyd, dass nun ausgerechnet Google News als Buhmann aufgebaut wird. Ein Buhmann, der allenfalls als Symptom durchgeht, stellt er doch sehr deutlich die Austauschbarkeit der Medienberichte dar, wenn zu einem Thema ausgerechnet Reuters als Quelle genannt wird, und, wie heute 300 (!) Medien denselben, oder minderwertig erweiterten Inhalt anbieten. Das war schon vorher so, fällt aber nun eben auf.

Menschen mit galoppierender Panik aber, nehmen solche, für normale Menschen leicht zusammenzudenkenden Zusammenhänge nicht wahr. Journalisten, wie Uli Jörges bspw. auch sehen das Problem nicht in ihrer eigenen Austauschbarkeit, sondern im Überbringer ihrer Nachrichten. Nichts anderes ist Google News, zitiert noch nicht einmal viel von den klassischen Medien. Unlauteres “Ressourcen” abgreifen, also Trittbrettfahrern, sehe ich da nicht.

SZ: Sehen Sie in “Googles News“ eher einen Freund oder Feind für die Zeitungswirtschaft?

Lloyd: “Google News” ist derzeit eher unser Feind als Verbündeter. Und zwar weil dort Nachrichten nicht selbst produziert, sondern einfach Anderen weggenommen werden. Dadurch wird die Anziehungskraft derer geschwächt, die fürs Nachrichtensammeln bezahlen müssen. Die stellen Google unfreiwillig ihre Ressourcen zur Verfügung und bekommen nichts zurück.

Leider geht Herr Lloyd nicht auf die interessante Frage ein, ob längere Reportagen, einzigartigere Inhalte, verwegene Geschichten der Schlüssel zur Umkehr wären? Meines Erachtens die einzige Chance, für Zeitungen schwieriger als für Magazine, sich vom seichten Nachrichtengeblubber abzuheben, mit Glück und Tüchtigkeit auf das Radar von bisherigen Nichtlesern zu kommen.

Jedermann ist Observierer

Die Vorratsdatenspeicherung ist unter Bloggern sehr beliebt. Ich kenne zumindest keinen, der nicht ab und an mal einen Blick in seine Logfiles wirft, sei es live oder in Form einer gemütlichen Stunde mit Google Analytics.

Gerade letztens erschrak ich, doch Wissender in diesen Dingen eigentlich, als ein bloggender Freund mir per Skype bestätigte, dass ich gerade seinen Artikel las. Huch!

In diesem Zusammenhang lese ich gerade das Interview in DIE ZEIT mit Bernd Flessner:

ZEIT online: Bedeutet das nicht das Ende der Demokratie?

Flessner: Es ist auf jeden Fall einer ihrer vielen Totengräber. Demokratie wird zu einem Auslaufmodell. Und diejenigen, die eine solche Obersvosphäre schaffen, arbeiten an ihrem Untergang mit. Egal, wie sie das begründen, ob durch die Jagd auf Terroristen, aus Neugier (Ergänzung des Autors) oder damit, dass unser Leben dadurch so viel bequemer wird.

ZEIT online: Ist das nicht traurig?

Flessner: Ja.

Bloggen: “Peepshow mit Gespräch” – eine Definition von Sven Regener

Leider bloggt Sven Regener nicht mehr. Das hat er mir damals am Telefon deutlich gesagt. Das war übrigens auch so um Weihnachten rum.
Dummerweise haben die bei Berlin.de die Blogs von damals gelöscht, weswegen ich sehr froh war, als ich einige der Texte hier wiederfand.

Beispielsweise der ersten Text, bei dem es auch um Herrn Knüwer ging:
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iPhone und sein wahres Gesicht

Wenn es ein gutes Beispiel gibt für die Wirkung von social media auf die Wirkung und, ja geradezu eine Karikatur dieser bunten Schattenschnittwelt, die Erdung, die Imagebildung gerade erfährt, dan ist das der Hype um das Apple Iphone.

Das wahre Gesicht ist über 30, übergewichtig und hat wenig Ambitionen, ledig mit viel Zeit, wie der wahrscheinlich erste Iphone Besitzer in New York, immerhin ist er Nummer eins in der Schlange vor dem Apple Flagship Store:

iphone.jpg

Abmahnung: publizistische Freiheit gerät in Gefahr …

… fragt und mutmaßt tagesschau.de halbrethorisch. Und so antwortet Udo Vetter.

Vetter: Meinungs-, Satire- und Blogfreiheit wird durch wirtschaftliche Übermacht unterdrückt. Sehr viele Abmahnungen werden mit der Finanzkraft des Abmahnenden durchgesetzt. In der Regel kommt es auch nicht zum Prozess, da der Abgemahnte im Hinblick auf die möglichen Kosten sofort klein beigibt. Das ist ein Verlust für das Recht, weil der wirtschaftliche Stärkere gewinnt. Und das kann es nicht sein. Meinungsäußerungen, Tatsachenbehauptung und sachliche Kritik müssen möglich sein, ohne dass dem Blogger gleich eine kostspielige Abmahnung ins Haus flattert.

Das ganze Interview.

Was macht eigentlich der Abmahnfond der re:publica. Wieviel ist denn da zusammen gekommen? Kann man das nicht “institutionalisieren”? Ich mache mit.

Gute Idee – “Ich bin A-Blogger, holt mich hier raus”

Peter Turi im Interview. Langsam wird mir klar, dass ich beim Beginn meiner “Liebesbeziehung” mit ix professioneller hätte sein sollen, nicht so persönlich angefressen. Dann würde mich heute jedes Kind in Klein Blogistan kennen ;)

Motzen ist eine Form der Liebe, Motzbloggen ist ein Betteln um Zuwendung.

Vielleicht würde ich ja dann auch in das Blogger-Camp eingeladen, freilich erst, wenn Markus feine Idee auch Wirklichkeit wird:

Markus Willnauer sagte,
am 04. April 2007 um 09:28 Uhr

Super Interview, super Kommentar, mit das Beste was an dieser Stelle bis dato zu finden ist, weiter so! Vielleicht kann man ja aus den Alpha-Bloggern mal so etwas wie eine daily soap machen oder alle in einen Container stecken – Übertragungsrechte bei arte.

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SZ: Tonspur gekreuzt

Lustig, bei diesem Interview der SZ mit Sylvester Stallone zum neuen Rocky Film, werden auf Seite zwei die Rollen getauscht. Stallone fragt und SZ antwortet:

SZ: Heute? Ja! Verwirrte Kids – und eine komplett fallengelassene Generation von Alten. Explosiv. Die Familien in Amerika, in der Mittel- und Unterschicht, sie verwahrlosen. Emotional!

Stallone: Ein großes Thema. Ganz Deutschland diskutiert darüber.


SZ:
Da macht ihr ’was richtig. In Amerika diskutieren wir auch darüber. Aber wie? Viele Fundamentalisten. Die haben eigene Interessen, verstehen Sie?

Später stimmts dann wieder, wird aber noch lustiger:

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Eminem Interview, und 50 Cent war auch dabei

… kam eben per E-Mail. Irgendwie klingt das mächtig wenig nach Straße (Vorsicht Trendausdruck), wenn man das Interview in der VIBE mit 50 Cent und Eminem auf deutsch liest.
Oder gerade, weil hier sich offenbart, wie wenig diese Männer zu sagen haben.

Am niedlichsten finde ich die Kosenamen mit denen sie sich, via Interviewer, ansprechen.
“Em”, “Fif”, LOVELY!

Eminem: Ich habe das, was Fif gerade macht, auch acht Jahre lang durchgezogen. Nichts als Züge, Flugzeuge, Autos, und dann den Druck, vor all diesen Menschen aufzutreten und keine Line zu versauen, keine Scheiße zu bauen. Die Leute zählen auf dich; sie haben diese Eintrittskarten gekauft, um dich zu sehen. Das war alles Druck, und dazu kam dann noch derjenige Druck, dem ich in meinem Privatleben ausgesetzt war. Also kam ich irgendwann an den Punkt, an dem ich mir sagte: „Alter, ich muss mal runterschalten.“

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Photos und Blognews über Londoner Terroralarm

heathrow.png

Technorati hat einen “breaking news” Service eingerichtet, der Fotos und Blogartikel zu den Zuständen in London nach Vereitelung der Terroranschläge auflistet. Eine Art “Jedermann-SpOn”, wobei ich geneigt bin zu glauben, dass diese Übersicht auch zu den Standardrecherche-Seiten dort gehört in diesen Tagen.

Überhaupt, ist ja schon alles gesagt, bin ich ähnlich ambivalent gestimmt, wie die meisten interviewten Briten, da heute morgen im Morgenmagazin. Einerseits sehr froh, dass der Anschlag vermieden worden ist, andererseits harsch daran erinnert, dass die Zustände in der Welt, auch in meiner kleinen, nicht rosig sind. Unangenehm werden können. Nun mal schön mit der Bahn fahren, heute, flüstert Peter mir ins Innenohr. “Ja”, sage ich und fühle mich ein wenig besser.

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“Und nun zurück in die angeschlossenen Funkhäuser”

Transparency International kommuniziert. Und zwar mit dem unkreativ Weblog:

Sehr geehrter Herr M,
Sie wissen so gut wie ich, dass es in Deutschland Datenschutz gibt und Transparency hält sich an Gesetze. Wir sind durchaus offen für Kritik und wissen auch mit ihr umzugehen, aber die Fakten, auf denen Kritik beruht,
müssen schon stimmen. Der Gesetzgeber hat Meinungsfreiheit Art. 5 GG einerseits und den Schutz des Persönlichkeitsrechts Art. 2 GG gegeneinander abgewogen. TI-D wird Personalangelegenheiten nicht in der Öffentlichkeit diskutieren, auch wenn die Angelegenheit dann in einem anderen Licht erscheinen würde.

Mit freundlichen Grüßen
Dagmar S.

Immerhin hat mich dieses Treiben und das Nachdenken über TI-D (Fachabkürzung für Transparency International-Deutschland; nehme ich an) auf diese Aktion aufmerksam gemacht: “Nebeneinkünfte Veröffentlichen”

Das Online-Netzwerk Campact, die Antikorruptionsorganisation Transparency International und LobbyControl starten eine Protestaktionen gegen die von Bundestagspräsident Norbert Lammert am Freitag angekündigte Aussetzung der Veröffentlichungspflicht von Politiker-Nebeneinkünften. Lammert begründet dies mit beim Bundesverfassungsgericht anhängigen Klagen von Bundestagsabgeordneten, obwohl diese juristisch keine aufschiebende Wirkung haben.

Es wäre natürlich ähnlich naheliegend zu vermuten, dass die Verschiebung durch Herrn Lammers mit dieser Meldung des SPIEGEL etwas zu tun hätte:

Bundestagspräsident Norbert Lammert erhält jährlich 25.000 Euro vom Energiekonzern RAG – zusätzlich zu den normalen Bezügen als Politiker. Es gebe da gar keine Interessenkonflikte, sagt Lammert. Dabei ist der Umgang mit dem Kohleunternehmen seit jeher ein Politikum.

Der Frankophile sagt in solchem Fall: “honi soit qui mal y pense” und überlaßt seinen Lesern die Schlußfolgerung.

Was für ein Glück, dass ich zwei Abgeordnete im Bundestag habe. Herrn Marcus Weinberg (CDU) und Olaf Scholz (SPD). Fühlen Sie sich bitte angesprochen meine Herren.

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Schulbuchrauchen

Es begab sich zu einer Zeit, als eine DV-Kamera noch Tausende von Mark kostete und die einzige Art einen moVlog-Beitrag zu filmen, die war eine Webcam an ein Macintosh Powerbook G3 zu stöpseln und damit durch die Gegend zu latschen. Herausgekommen sind Filme und Interviews – eben auch über Schulbuchrauchen sowie Integration und Pornowebsites.

Aufgenommen mit der inzwischen legendären Hammercam.

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Gwen Stefani schwanger

Babyboom in Hollywood. Nach Angelina Jolie bestätigt jetzt Gwen Stefani ggü der L.A.-Times ihre Schwangerschaft.

Im Interview mit Geoff Boucher dann die offizielle Bestätigung zu den bereits aufgetauchten Gerüchten: Gwen ist schwanger. Gwen Stefani spricht über ihre Solokarriere, das vergangene Jahr und über das Leben als Pop-Ikone, vor allem aber über den bevorstehenden Familienzuwachs, der im Juni auf die Welt kommen wird.

„Ich kann Geheimnisse einfach nicht für mich behalten“, sagte Stefani. „Es ist erstaunlich, wie lange wir es verheimlichen konnten.“ Sie fügte noch hinzu: „So viele Dinge werden sich verändern.“

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Hammerfilmfest

Gerade ist mir eines meiner Langeweileprojekte aus dem Jahr 2000 über den Browser gelaufen: das Hammerfilmfest 2000.

hammercam.png

Es begab sich zu einer Zeit, als eine DV-Kamera noch Tausende von Mark kostete und die einzige Art einen moVlog-Beitrag zu filmen, die war eine Webcam an ein Macintosh Powerbook G3 zu stöpseln und damit durch die Gegend zu latschen. Herausgekommen sind Filme und Interviews über Schulbuchrauchen, Integration und Pornowebsites.

Viel Vergnügen.

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Haarspalterei in der Gegenwart

quelle sixtus.netDas online Magazin “Die Gegenwart” macht in seiner aktuellen Ausgabe mit Johnny Haeusler und Mario Sixtus auf. Zwei Autoren mit wenig Haaren und jeweils prominentem Weblog.
Das erfreut die gesamte Dorfgemeinde. Ist ein bischen wie beim Friseur. Bloggen ist wohl doch die neue Form des Boulevard.

Viel interessanter als die Frisuren der “Berufsjugendlichen” (ich darf das sagen, bin selbst einer) ist doch der Umstand, dass ein online Magazin, “Die Gegenwart heisst. Ausdruck einer gebrannten Generation, die sich im Hier und Jetzt geborgen fühlt. Eigenwillig.

Empfehlen möchte ich unseren jüngeren Lesern den Artikel das Interview über mit Peter Glaser. Bloggt der eigentlich?

Übrigens:

Demnächst werden wir alle über unser Leben im Internet ein Logbuch führen, glaubt Loïc Le Meur. Und das ist auch gut so, findet er.

schreibt der hier erwähnte Herr Sixtus in einer früheren Ausgabe von “Die Gegenwart”.

Warum ich das erwähne? Nur so. Und wegen dem “Und das ist auch gut so”.

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Sarah Connor in BRAVO: „Wir wollen unbedingt ein zweites Kind, vielleicht auch ein drittes…“

Im August 2002 lernten sie sich auf der Aftershowparty eines BRAVO-Konzerts im Europapark in Rust kennen. 36 Monate später konnten Millionen Zuschauer die Traumhochzeit von Sarah Connor und Marc Terenzi im TV verfolgen. Beim Fotoshooting mit BRAVO für die aktuelle Ausgabe 43 (EVT: Mittwoch, 19. Oktober) verrieten die beiden, wie ihr privates Glück funktioniert.

Es war Liebe auf den ersten Blick: „… ich wusste von der ersten Sekunde an, dass ich Sarah heiraten werde“, sagt Marc Terenzi im Interview. „Das spürt man einfach!“

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