Doku über schwarze Deutsche (dw)

Sehe mir gerade die Doku der Deutschen Welle (dw) an, “Wie schwarze Menschen ihre deutsche Heimat erleben”.

Bildschirmfoto 2017-03-28 um 15.58.29

Ein guter Einstieg für alle, die sich mit dem Thema “Schwarzsein in Deutschland” beschäftigen möchten.

“Das Problem heisst Rassismus”

Im Film unter anderem:

Kino.to Relaunch (Update: Kinox.to)

Update: Kino.to ist wieder da, wie der Mediendienst meedia meldet. Nu nennt sich der Streamingdienst für Kinofilme und TV-Serien Kinox.to und agiert unter neuer Domain wie bisher.

Der Relaunch der Filme-Seite Kino.to ist imho echt gelungen. Die feine Reduktion auf das Wesentliche und genug Weißraum für die Inhalte. Toll. Nur das mit der Interaktion gestaltet sich ein wenig schwierig.

Kino.to Website Screenshot
Kino.to Website Screenshot

Fehlt eigentlich noch der Papagei.

Berlin, 8. Juni 2011. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresen hat heute, am 08.
Juni 2011, einen konzertierten Schlag gegen das größte deutschsprachige
Filmraubkopienportal „kino.to“ geführt. Unter Leitung der Integrierten
Ermittlungseinheit Sachsen (INES) vollzogen Polizeikräfte in Deutschland,
Spanien, Frankreich und den Niederlanden Razzien in zahlreichen Wohn- und
Geschäftsräumen. Allein in Deutschland durchsuchten über 250 Polizisten und
Steuerfahnder sowie 17 Datenspezialisten bundesweit zeitgleich über 20
Wohnungen und Geschäftsräume und Rechenzentren. 13 Personen wurden
verhaftet. Nach einer Person wird gefahndet. Die Polizei hat die Domain „kino.to“
beschlagnahmt. Mehrere so genannte Streamhoster, bei denen die auf den
Portalen verlinkten Raubkopien abgelegt sind, wurden von den Behörden vom
Netz genommen. Anlass der Maßnahme ist der „Verdacht der Bildung einer
kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Begehung von
Urheberrechtsverletzungen“, wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden in ihrer
Presseinformation mitteilt.

Legalise Kino.to

Nach dem Verbot und Abschalten der Film-Streaming-Plattform kino.to wird diskutiert. Die Industrie über die Verfolgung der Nutzer, andere, wie Tim Renner über das ungenutzte Potenzial dieser Nutzerschaft.

Richtig wäre statt dessen, auf Seiten der Produzenten zu akzeptieren, dass man keine Kontrolle mehr darüber hat, wer wann welchen Film schaut, und den Kunden ein Angebot zu machen, so wie es kino.to getan hat. Mit der Zusicherung besserer Qualität und rechtlicher Sicherheit kann man damit garantiert auch bessere Preise erzielen, als es kino.to tat. Die reine Existenz der Plattform, die man lahm legen musste, beweist, dass ein Markt da ist. Diesen nicht wahrzunehmen, ist Betrug an allen anderen (zum Beispiel auch den staatlichen Filmförderern), die Rechte an dem Werk erworben haben. Es treibt potenzielle Kunden in die Illegalität und schneidet Erlösberechtigte von potenziellen Einnahmen ab. Verbote ohne Angebote funktionieren nicht bei Volljährigen.

Ritter der Kokosnuss embedded #arte

Monty Python's Ritter der Kokosnuss als Internet-Video von arte
Monty Python's Ritter der Kokosnuss als Internet-Video von arte

Frage mich gerade, ob meine Kinningse das wohl witzig finden, Monty Pythons erster abendfüllender Spielfilm. Die Blues Brothers hat sie schon deswegen genervt, weil ich den Film mitgesprochen habe. Dieses Mal bleibe ich still, befüchte aber, dass dieser Humor einer anderen Generation angehört: Continue reading “Ritter der Kokosnuss embedded #arte”

My Snippet for Ridley Scott’s ‘Life in a Day’ Film-Experiment on YouTube

Lädst du gerade ein Video hoch, das am 24. Juli 2010 aufgenommen wurde? Wenn ja, übermittle es an Life In A Day, ein weltweites Experiment, einen Tag auf der Erde zu dokumentieren. Dein Video könnte in einen Dokumentarfilm aufgenommen werden, der von Ridley Scott produziert wird und auf dem Sundance Film Festival 2011 Premiere feiern soll.

Mach ich.
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Ein Leben in Stopp-Bewegung (Olympus Pen E-p1)

Olympus E-p1 Pen Stop-Motion

Das Leben als Film ist ein beliebtes Motiv – und seien wir ehrlich, spätestens seit den Fanta4, die uns aufforderten unseren eigenen Film zu drehen, der sich Leben nennt, denken wir uns in Farbe und zellolider Dramaturgie.

Da liegt die Idee nahe, die Lebensgeschichte einer Kamera, der Olympus Pen, ebenfalls in einem Lebensfilm zu erzählen. Interessanterweise geht das in Zeiten dialogischer Märkte nicht mehr nur nach dem Erzählerprinzip. In diesem Werbespot fehlt der nicht erzählte Teil der Geschichte, der für den Kunden wichtige: Continue reading “Ein Leben in Stopp-Bewegung (Olympus Pen E-p1)”

Lulu (Weiss) und Jimi (Schwarz) – ein deutscher Film

lulu-und-jimi-screener - copyright - x-Film

Die Geschichte ist eine klassische. Eine klassisch deutsche:

“Lulu (Jennifer Decker), die Tochter einer bankrotten Fabrikantenfamilie, verliebt sich in den gut aussehenden, aber mittellosen Schwarzen Jimi (Ray Fearon). Die konservative kleinstädtische Umgebung ist entsetzt, vor allem Lulus Mutter (Katrin Sass) versucht, die reaktionären Kräfte ihrer Freunde gegen die unerwünschte Liebe zu mobilisieren: Sie setzt den Chauffeur Schultz (Udo Kier) und den Arzt von Oppeln (Hans-Michael Rehberg) auf die beiden an, um das Glück mit allen Mitteln zu verhindern.”

erinnert mich spontan an ein Zitat von Noah Sow, das ich für euch zu diesem Zweck nochmal ausgegraben habe:

Der uralte Gutmenschen-Zopf von der “Bereicherung” der “Verschiedenheit”, den immer gerne Leute anwenden, die gerade von der Lichterkette kommen und dann in Ohnmacht fallen, wenn ihre Tochter einen schwarzen Freund hat, ist mir ausserdem inzwischen gänzlich unerträglich.

Foto: X-Film

Guns ‘n Roses Aller

guns and roses, chinese democracy (symbolbild), via nickpix2008 - flickr
Sweet Child

Ich war ein anderer Mensch vor 20 Jahren, vor allem jünger. Geprägt haben mich unter vielen anderen Dingen auch der Sound des L. A.-Rock, dessen bekanntere Vertreter Guns ‘n Roses waren und nebenbei auch das Hamburger Kleinkunstumfeld mit Filmen, wie Rollo Aller oder das Aufleben der Hamburger Schule.

Die Zeit ist lange dahin, doch ziehen sich Gerüchte und Mythen zurück in den Beginn der 90er (die ja laut Momo bereits 1988 begannen), Gespräche bei einem Milchkaffee, später Galao, über ein neues Album der Zickenrocker um Axl Rose und einen dritten Teil von Rollo Aller. Alles angeblich im Schnitt, bzw. in der Endabmischung. 20 Jahre Mastering, Aller.

Nun kumuliert das alles in einem Herbst. Rollo Aller 4 feiert das Altwerden von Rocko Schamoni und Guns ‘n Roses feiern mit, preisen die chinesische Demokratie mit einem neuen Album – ja tatsächlich. Nach Rocky die wichtigsten Nachgeburten meiner Jugend. Ich vermute aber, längst nicht so ehrlich.

Mundmuschel – reverse akustische Perspektive

Das Wechseln der gewohnten Persepektive habe ich hier ja schon mit “rueckwærts.tv” und “HH nach oben” zum Thema gemacht. Auf die akustische Ebene befördert, wirkt das auch. Herrlich, diese Latenz, mit der man erst begreift, was da so unnatürlich wesentlich anders ist.

Sehen sie Verzweiflung, Leidenschaft und Ohrhörer und lassen Sie sich mitreißen in eine Welt, die der Ihren nicht so völlig abseitig ist, als es eine Welt sein könnte, wenn sie denn wollte …

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Sankt Pauli weghauen

photo.jpg… äh “warmmachen, rausgehen, weghauen”, nee “rausgehen, warmmachen, weghauen” – so rum.

So herrlich das Zitat von Stani, so herrlich verdreht die Doku. Wirklich was für Fans.
Ehrlich.

Habe heute die CD und das T-Shirt zum Film bekommen.
Feine Sache, danke Bjœrn!

Wer braucht Filmkritiker?

Die gerade geführte Debatte, ausgelöst von Joseph Schnelle in der Berliner Zeitung, ob Kinos Blogs brauchen oder das Internet oder sich Kinogänger, von denen es immer weniger geben soll, doch besser in Printmedien informieren, als bei den Filmfreunden im Internet mutet gespenstisch an.

Schnelles größter Fehler: das Wiederaufwärmen dieses dummerhaftigen Kausalitätsansatzes Print=Qualität; Internet=Schrott.

Tatsache ist: Ein Teil des Kulturjournalismus in Print und Radiomedien wird verschwinden, weil es immer mehr ebenso kosten- wie verantwortungslose, zudem meinungsschwache Angebote der Blog-Amateure geben wird. Kritiklos verlängerte Werbung eigentlich.

Ich habe selbst ein paar Filmkritiken in dieses Blog geschrieben. Mal schnoddrig, mal kurz, mal ausführlicher. Meine Ideen würde Herr Schnelle als Schrott bezeichnen. Einerlei.

Beim lesen dieses vor Arrogangst triefenden Artikels sehe ich sie wieder vor mir, die zauseligen Filmkritiker mit denen ich auch schon die Kinosäle bei Pressepremieren teilte. Notorisch unterbezahlt, überwissend – wenn es um bengalische Filme geht, die vor 1965 gedreht wurden, aber danach fragt sie ja niemand. Rauchend und grau im Gesicht saßen sie da. Der neueste Hollywoodfilm wird als körperlich schmerzende Zumutung wahrgenommen. Ein verschwendeter Vormittag, wie so oft. Nicht gebührend gewürdigt wird ihr Wissen, das sie mit Tausenden von Taxifahrern teilen. Weder von Verlagsleitern, noch von Lesern.

Das schlägt auf die Stimmung, macht miesepetrig. Immerhin wurde man dafür bezahlt und kam aus den miefigen Redaktionen heraus, wenn man denn eine hatte. Da traf man immer dieselben Schleicher und in jeder Stadt sahen sie gleich aus.

Tatsache ist: Gute Filmkritik findet sich auch im Netz. Unbezahlt, mit Detailwissen bespickt, dass einem die Ohren schlackern, wenn man dann möchte, pointiert und manchmal doof.

Meinung ist: ich mag Fußball auch lieber parteiisch. Lebendig und nicht versteckt hinter einer kulturwissenschaftlichen Fassade, die an das Bukarest der 90er Jahre erinnert. Der Artikel von Herrn Schnelle drückt Angst aus und Unverstehen einer echten Welt, die aktiven Wettbewerb und Neugier erfordert, ohne Standesdünkel im warmen und subventionierten Bettchen des Feuilletons. Sollen sie sich doch ein Blog aufmachen, für bengalische Filme – und schreiben worüber sie verstehen!

Mamma Mia: Zu cool für Abba?

Abba, Mamma MiaEs gibt wohl nur wenige Bands auf dieser Welt, bei der so viele noch lebendige Menschen so viele ihrer Titel mitsingen können. Das liegt bei den heute 35-65-Jährigen wohl daran, dass sie zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben dem Gefühlsfeuerwerk der vier Schweden längerfristig und schutzlos ausgesetzt waren.

Ich kann mich noch gut an einen Krankenhausaufenthalt erinnern, den ein Best-of von ABBA einigermaßen erträglich gemacht hat*. Ich war damals 12, hart an der Grenze also, die für ABBA-Fans gefährlich wird. Die Pubertät.
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Webnews – social spam und der letzte Versuch

Gerade erhalte ich eine Einladung zu einer “neuen Gruppe” bei Webnews.
Nicht nur hat sich der Einladende im Verein geirrt – und zwar gewaltig.
Er heisst auch noch so, wie ein gerade anlaufender Kinofilm. Sowas:

Du wurdest zur Gruppe BVB auf Webnews eingeladen!

Diese Einladung schickt dir Till (kungfu_panda@hotmail.de), damit du zu BVB immer auf dem Laufenden bist. In einer Webnews Gruppe findest du die besten Nachrichten und Videos zu diesem Thema im Netz.
Klick hier und schau dir die Gruppe einmal an.
Webnews ist kostenlos. Werde Teil der Webnews-Gemeinde und auch du kannst Nachrichten & Videos verlinken, bewerten und kommentieren!

Beste Grüße aus Köln
Dein Webnews-Team

Sommermärchen 2.0: 2008 filmen BILD Leser für Wortmann

wm 2006 sommermärchenVor zwei Jahren entstand ein Film, der oft mißgedeutet wurde. Oft als das große Werk eines Regisseurs, der schlicht nur dort war, wo andere nicht hin durften. Der Film, kurz vor Weihnachten aufgeführt, weckte Emotionen, und wirkte trotz und nicht wegen Sönke Wortmann.

Nun will der Mann, der einfach mal drauf hielt im magischen Sommer 2006, der zu einer Art Maskottchen des deutschen Teams wurde – und das ist sein einziger eigentlicher Verdienst – noch weniger arbeiten. Er liefert seinen Namen, sammelt Filmchen von BamS-Lesern und frickelt die dann zu einem dokumentarischen Spielfilm zusammen.

Ich frage mich, wie das mit den Vergütungsmodellen gedacht ist, für die Hobbyfilmer.
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DVU unerwünscht

DVU Wahlplakate in Hamburg Ottensen, Altpappe

Es gibt Momente, in denen manifestiert sich eine kollektive Haltung. Das kann ideologisch sein, aber auch räumlich.
Am Millerntor bspw. mögen wir keine Brandbeschleuniger, auch wenn sie anderen Spaß machen. Auch dumme Sprüche, wie das “Danke, Bitte”-Gerufe sind dort verpönt. Das hat mit unserer Art Fußball eben nichts zu tun.

Eine ähnliche Reaktion von kollektiver Meinungsbildung geschah gestern in Hamburg Ottensen, wie mir von einem Nachbarn heute morgen erzählt wurde. Nur Stunden nach dem Aufstellen von DVU-Wahlplakaten zur Hamburger Wahl zur Bürgerschaft 2008 waren diese schon wieder aus dem Stadtbild Ottensens verschwunden. Dorthin, wo sie “unserer” Ansicht nach hingehören: zur Altpappe.

Ich bin stolz auf meine Ottenser Mitbürger, freue mich in einem Stadtteil zu leben, in dem ideologische Brandstifter nix verloren haben. Ihre dummen Sprüche können sie anderswo verbreiten. Die sieht man hier nicht so gerne und entsorgt dennoch umweltpolitisch korrekt.

Mehr Blogs zur DVU Wahlkampfstrategie:
1, 2, 3

… und in Wilhelmsburg scheint der Anstand sich ebenfalls spontan manifestieren zu können.

… der Störungsmelder hat einen Link zu einer Infobroschüre, die aufklärt, wie rechtsextreme in HH so agieren.

… Der Hafen und seine Kumpels machen sich gerade gegen Natzis.

Beklemmende Kunst mit Google

Es ist diese Leichtigkeit, mit der man sich das vorstellen kann, einfach einen Schritt weiter zu klicken, von der Straße (Streetview) in die Wohnung, die heilige. Und wer da schaut, ist nicht Merkel oder Schäuble, nicht die NSA oder der BND. Das ginge ja noch in den queren Kopf, löste Gegenwehr aus oder hätte den McLaneschen Nimbus der nationalen Sicherheit.

Es ist Google.
So unaufgeregt und anscheinend simpel wie immer.

via

Kaioo vs. StudiVZ und das “StasiVZ”-Dilemma

Bild 4.pngMeine Oma hat sich immer mitleidig gezeigt, wenn sie mich beim Dame spielen mal wieder in eine Zwickmühle manövriert hatte.

Heimlich hat sie sich bestimmt diebisch gefreut.

So ähnlich stelle ich mir das heute beim yasn (yet another social network) kaioo vor. Ein Video, das sich sehr eindeutig gegen StudiVZ richtet, die Plattform als “StasiVZ” beschimpft und zum Wechsel zu Kaioo aufruft, ist heute in meinem Feedreader aufgetaucht – und bestimmt nicht vom Recht auf Freie Meinungsäußerung gedeckt.

In dem Clip bezeichnet ein maskierter Rapper namens Stasido die dem Medienkonzern Holtzbrinck gehörende Plattform als StasiVZ. Mit Einblendungen wird dem Zuschauer suggeriert, dass die von StudiVZ-Nutzern eingestellten Daten auf der Plattform nicht sicher seien. Gleichzeitig macht der Rapper Werbung für den Wettbewerber Kaioo.

Ein Schelm, der die Gründer von kaioo dahinter vermutet.

Der Kaioo-Gründer und Geschäftsführer Thomas Kreye bestreitet jede Beteiligung an dem Web-Film: “Das Video hat mit Kaioo nichts zu tun.”

Ein Dummkopf, der wechselt, ohne sich den Datenappetit dieser “gemeinnützigen” Plattform mal genauer anzusehen.

Sowas herrliches.

Tue Gutes, Kleiner Dodo

kleiner Dodo
Für alle, die keine Kinder haben: der kleine Dodo ist so ziemlich das süßeste, was sich Disney WarnerBros seit Tweety an Toons angeeignet hat.
… und er ist gut, ein guter kleiner Orang Utan. Ein Menschenbabyaffe, total süß, modern und lebensbejahend.

Dumm, dass es seinen echten Vorbildern da nicht so gut geht. Gute PR sieht jetzt so aus, dass den Kleinen, den Zuschauern im Vorschul- und Grundschulalter, diese Verbindung klar- und schmackhaft gemacht wird. Am Besten von ihren Lehrern. So bittet WarnerBros ganze Schulklassen in eine Sonderaufführung, die mit einer Affenpatenschaft belohnt wird. Quasi der eigene Klassendodo, so in echt und in Afrika Borneo … toll.

Am 29.01.08 findet um 11:00 Uhr im Cinemaxx Dammtor eine Sondervorführung des Films „Kleiner Dodo“ in Anwesenheit von Hans de Beer (Buchautor) statt:
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Star Wars vs. Star Trek

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Stolpere in letzter Zeit immer wieder über Menschen, die unbedingt diese beiden Sci-Fi-Legenden in den Ring schicken müssen. Warum kann man sich, wie in Clerks II herrlich vorgemacht, nicht einen echten “Gegner” aussuchen: LOTR – oder “Der lange Marsch”.

Einerlei. Witzig, dass das zwei Frauen sind, bei denen ich so einen Vergleich gerne, weil pointiert und mit glaubhaftem Engagement lese.

Hier die besten Argumente, angefangen bei Kiki und Star Wars vs. Star Trek:
2. Obi-Wan oder Mr. Spock?
Das ist schon schwieriger zu beantworten, das sind zwei fast ebenbürtige Gegner. Beide schaffen es, gleichzeitig unterkühlt und dennoch irgendwie warmherzig rüberzukommen. Lustig auch, daß ein Wesen vom brodelnden Planeten Vulkan so bar jeglicher Emotionen sein kann. Und Spock haben wir das unnachahmliche
faszinierend zu verdanken, das sich bei vielen Gelegenheiten anwenden lässt, z.B. auch gern bei Cocktailparties, wo man von irgendwelchen Langweilern zugetextet wird.
Aber überzeugender ist dann doch Obi-Wan, außerdem kann er mit einem Laserschwert umgehen.

… und hier Ankes Killerargument, das Quentschen Genialität, die das Scripten von Star Trek Folgen zur Benchmark gemacht hat:

6. Q
Die Macht? Wenn einem Drehbuchautor nix mehr einfällt, greift er zum ältesten Puppenspielertrick aller Zeiten: Telekinese. Pffft. Das Star-Trek-Universum hat stattdessen Kindskopf Q, der alles machen kann, was er will. Und er muss nicht mal seltsame Masken tragen, die einem die Atmung unnötig schwermachen.

Übrigens, die Mädels haben mich viel mehr überzeugt als die fünf Filmfreunde.

“They are not gay, they are Hobbits”. – Foto: Paramount

Penis of the Prairie

326785449_fafc061fa8_m.jpgIch habe sie verpasst, die Preview des Simpson Films, oder The Simpson Film, wie auch immer. Wahrscheinlich hätte ich mich sowieso nicht an die Sperrfrist halten können, die der Verleih verlangte. Warum, für einen Film eine Sperrfrist? Mir ein Rätsel.

Umso froher war ich über einen Artikel mit Fotoserie in der neuen NEON, der das reale Springfield in Illinois, USA beschreibt. Toll.

Beim Namen des Hilton Hotels viel mir fast der Latte Caffee aus der Hand: Das Hilton in Springfield heisst lt. NEON im Volksmund “Penis der Prärie – Penis of the Prairie” – und eine echte Marge Simpson gibts da auch. Großartig.

Da ist es nur eine Randnotiz, dass sich die Autoren ein wenig irrten. Das Hilton in Springfield heisst im Volksmund “Prick of the Prairie” also sowas wie “Pimmel der Prärie”. Der Original-Präriepimmel steht in Nebraska und ist dort das örtliche Kapitol. Die Legende sagt, dass Hemmingway persönlich diesen Begriff prägte. Eigenwillig, was man in der Liste der phallischsten Gebäude der USA so entdecken kann.

Wieso ich jetzt plötzlich Appetit auf eine Currywurst verspüre ist mir allerdinx ein Rätsel.

Wunderliches Fernsehverhalten

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Ich kann bei mir und vielen meiner Kumpels Mitmenschen eine erstaunliche Wandlung feststellen: wir sortieren die Fernbedienung neu.

Waren früher die ersten drei gesetzt mit den öffentlichen Sendern, Erstes – Zweites – Drittes (bei mir NDR) und folgten dann die großen Privaten, Sat.1, RTL, PRO7 und ihre Stiefkinder VOX, Kabel1 und RTL2, so sieht das heute anders aus.

Auf den ersten drei Plätzen stehen ausschliesslich öffentliche Stiefkinder: Phoenix, 3Sat und arte.
“Vorreiter in Sachen Innovation und Qualität”
– (vgl. Thomas Knüwer zu dieser Fragestellung)

Dann folgen Kabel1, wegen der Serien King of Queens sowie Dmax, Kika und Pro7 für die jeweiligen Zielgruppen in der Familie (“Heidis Topmodel” für mich und “Die Simpsons” für meine Frau, oder wars anders herum ;). Überlege noch, ob ich Das Vierte und Tele5 weiter nach vorne holen soll, da bleibe ich nämlich immer häufiger backen – ist euch schon mal aufgefallen wie viele Filme Lee van Cleef so abgedreht hat?.
Übrigens genauso, wie bei den Dokus auf N24, mit Nachrichten hat das allerdings weniger zu tun ;(

Überrascht mich deswegen gar nicht, die Diskussion bei, über und um Sat.1 und seine Nachrichtenformate.

besser hinlegen, als einlegen

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… das gilt für die DVD des Films mit Angelina Jolie und Brad Pitt. Genau, der in dem sie sich kennen und lieben gelernt haben: Mr. und Mrs. Smith – ein Name, den man vergisst, so häufig trifft man ihn an.

Aber mal im Ernst. Der Film ist so unglaublich langweilig, die Spezialeffekte und Möchtegern-Bondspielchen so emotionslos dahingespielt, dass Sex am Set die einzige, aber wirklich die einzig aufregende Meldung blieb.

Hinlegen statt einlegen.
Fühle mich um 1 1/2 Stunden meines Lebens betrogen.