Aus dem Blog: Irrenhaus Berlin.

Das Märchen von den zwei Brüdern

Anmerkung des Autors: Diese Geschichte ist frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen oder realen Begebenheiten ist rein zufällig und vom Autor nicht beabsichtigt.

Es waren einmal zwei Brüder, Alexander und Christian Grau, die waren bitterarm und wussten nicht woher sie etwas zu essen bekommen sollten. Tagein und tagaus dachten sie darüber nach und vergossen viele Tränen.
Als sie wieder einmal bierselig hemmungslos zu weinen begannen, erschien eine gute Fee und sagte zu den Brüdern: „ Warum weint ihr beiden so herzergreifend? Ist euch ein Unglück widerfahren?“ „Nein“ antwortete der größere der Beiden „wir haben großen Hunger und wissen nicht, wie wir ihn stillen sollen.“
Die Fee hatte Mitleid mit den Beiden und sprach: „Gut, ihr habt jetzt drei Wünsche frei.
Überlegt euch gut, wie ihr sie nutzt, denn ich komme nicht ein zweites Mal.“

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Anke Engelke kann jetzt früher Feierabend machen.

Wie kress Online meldet, wird Sat.1 die schwach gestartete Late Night Show mit Anke Engelke wieder absetzen. Kehrt jetzt Harald Schmidt wieder auf seinen alten Sendeplatz zurück?


Foto: Sat.1, Wolfgang Wilde

Weinen und Wehklagen ist allerdings nicht angesagt: Anke bekommt eine zweite Chance. Mit ihrer erfolgreichen Comedy-Show Ladykracher.

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Menschenketten-Marketing MLM

Sammle Menschen und werde reich. Das nennt man MLM – Multi Level Marketing.

aus april.twoday.net:
Mich erinnert das an das Pilotenspiel, das in den 80ern einige Kreuzberger WGs ruiniert hat. Manch einer verlor dadurch seine Freunde. Andere verdienten viel Geld. Die Piloten hauptsächlich.

Berlin im Spätsommer: Sehnsucht nach der gelben Gefahr

Wespen gehören zum Berliner Herbst: eine Liebeserklärung wider Willen …

Ich werde sie vermissen, da bin ich mir ganz sicher. Wenn ich diese Tage durch Berlin laufe und die Kastanien bereits in matschigem Braun erscheinen, dann weiß ich, ich werde sie vermissen, die Wespen dieses Sommers.

Es ist noch keine 10 Tage her, da saß ich in meinem Lieblingsfrühstückslokal. An jenem Morgen hatte ich mir eine exquisite und seltene Hochlandkaffeesorte ausgesucht und freute mich auf mein allmorgendliches Rührei. Als mein herrlich dampfender Milchkaffee vor mir stand, wollte ich ihn mit Zucker verfeinern (ein weiser Italiener erzählte mir einmal, dass 1/3 der Tasse mit Zucker aufgefüllt werden muss – das traue ich mich aber nicht). Auf einmal fielen acht Wespen aus dem Zuckerstreuer, direkt in meinen Kaffee. Nicht, dass es mir etwas ausmachte, es wunderte mich nur.

Nächsten Morgen sah ich, dass das Kaffeehauspersonal im süßesten Kampf dieses Sommers aufgerüstet hatte. Kurzerhand hatte man den Zugang zum “Gelben Leckerland” mit Servietten-Propfen versperrt. Am nächsten Morgen dann waren die Zuckerstreuer kurzerhand gegen Dosierpackungen aus Papier ausgetauscht. Respekt für diesen kleinen Sieg.

Heute, zwei Wochen später sehne ich mich bereits nach dieser Plage zurück. Der kleine Winter ist da, das Auskühlen des Sommers in den Früh-Herbst. Das Hoffen auf einen schönen Spätsommer hat begonnen. Die Farbe dieser Hoffnung ist Gelb (mit schwarzen Streifen).

Face-to-Face-Flirtchat.

Den ersten Face-to-Face-Flirtchat in Deutschland hat das Dating-Portal iLove unter www.ilove.de gestartet. Statt eines üblichen Chatrooms, in dem sich mehrere Personen tummeln, bleiben die frisch Verliebten beim neuen Face-to-Face-Chat unter sich. So erhält man bzw. Frau Gelegenheit, in einem intensiven Chatgespräch herauszufinden, ob die Traumfrau bzw. der Dreamboy wirklich zu einem passt.

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Governance in Emerging Markets

Corporate governance reform has become an even more pressing issue in emerging markets, where demand for growth capital is the driving force. “Investors will pay more for a well-governed company, and the premium they are willing to pay goes up by quite a bit in developing countries,” says Holly Gregory, a partner in the corporate governance group at the law firm Weil, Gotshal & Manges, who has organized corporate governance programs for the OECD, the World Bank, and the Global Corporate Governance Forum, among others. “What that says is that you will be rewarded if you embrace a best practice and then communicate this to the outside world.”

Brazil has earned high marks for its recent steps in this direction. Despite resistance from many of the founding families that control the country’s publicly traded companies, the government launched a sustained effort in the late 1990s to reform corporate governance practices.

Güler Manisali Darman, an international corporate governance expert based in Turkey and author of Corporate Governance Worldwide (ICC Books, 2004), cites Novo Mercado as an important step in the direction of reform. This is an exchange founded several years ago in Brazil for companies that voluntarily abide by governance practices and disclosure requirements over and above those that are required by Brazilian law.

Novo Mercado’s requirements, which include the disclosure of insider trading by controlling shareholders or senior managers, all serve to increase transparency, says Manisali Darman. Companies on Novo Mercado also must report balance sheet information in accordance with U.S. Generally Accepted Accounting Principles (GAAP) or International Financial Reporting Standards (IFRS).

In order to encourage more companies to move in the direction of higher governance standards, Brazil has set up two intermediary listings, known as Levels 1 and 2. These consist of about three-dozen publicly traded companies listed on one of the so-called special segments of the Brazilian stock exchange. Some studies suggest that the shares of these firms have traded at values higher than those of the shares of Brazilian peers.

Foreign investors, lenders, and potential joint-venture partners may want to negotiate for governance concessions that approximate those required by one or more of Brazil’s special exchanges or confine their activities only to companies listed on them. Other companies in the country still lag far behind on governance matters.

In Russia it may be too early to determine whether reforms have been substantive and effective enough to help companies compete globally for capital. Neil Getnick, a managing partner at New York City law firm Getnick & Getnick, has worked with the Russian Union of Industrialists and Entrepreneurs to increase awareness that, he says, “Raising standards will help companies gain access to capital, win preferred rates, get listed on foreign exchanges, and encourage joint ventures.”

Yet there are cultural and historical obstacles in Russia that may take more time to overcome. “Whistle-blowers are viewed favorably in the United States,” Getnick points out. “In Russia there’s a very different history and set of connotations [associated with whistle-blowing], particularly from the Soviet period. You can’t just impose U.S. mores on such a different culture.”

Some governance experts have adopted a wait-and-see approach. “Corporate governance is still in its infancy here,” says Kayal of Calvert. “[But] it’s time for the country to deal with this issue more seriously.”

Getnick believes that Russia’s newer, entrepreneurial companies will take the lead in adopting international best governance practices. Indeed, this trend may replicate itself in one emerging nation after another. In developing countries, the growth-oriented companies may adopt global best practices more willingly and rapidly than the longer-established firms.

The challenges of corporate governance don’t have easy answers. But with pressure for change coming from many directions—regulators, investors, and the global business community—one thing is clear: Despite the growing high-level attention devoted to better corporate governance, there remains much tactical work to do, such as aligning technology with increasing demands for transparency. Companies need to review their compliance architectures and strategies for enterprise content management as carefully as they look at who is sitting on their boards. Risks abound, but companies that can harmonize their internal processes, systems, and cultures with broader global governance imperatives will have the advantage.

“miserable failure” – Google verknüpft George Bush mit Versagen (Google Bomb)

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Wie die BBC meldet und jeder selbst ausprobieren kann, verbindet Google mit dem Namen des amerikanische Präsidenten George Bush das Wortpaar ‘Miserable failure’, also ‘klägliches versagen’.

Dies mag damit zusammenhängen, dass Google langsam auch ein moralisches und politisches Gewissen ausprägt. Das ist aber nicht sehr wahrscheinlich.

Viel wahrscheinlicher ist, dass findige Webmaster auf der ganzen Welt eine so genannte Google-Bomb gezündet haben. Der Name eines Internet-Verweises, beispielsweise eines Links auf die Biografie des G. Bush, wird nämlich von Google auch indexiert und bewertet.

Nun; dann muss es eine Menge Menschen geben, die auf Ihrer Website diesen Link haben:
miserable failure ;)

Ausprobieren bei Google:
1. google.com aufrufen
2. “miserable failure” eingeben
3. ergebnis geniessen.

Inzwischen ist die Google-Bomb entschärft.

FROHE WEIHNACHTEN

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dieses Jahr war ein vortreffliches Jahr. Es hat das Ende Obi Wans gesehen und wir werden auch bald das Ende der Rebellion erleben.

saddam ist gefasst in die gefangenschaft gegangen. was hat er auch noch zu erleben, wenn harald schmidt nicht mehr sehen kann? äh, er harald schmidt nicht mehr sehen kann!

***

Euch Allen ein Frohes Fest. Lieben Dank an die Supporter bei Google und der Sueddeutschen Zeitung. Möge 2004 die Wende bringen, auf die wir bereits so lange warten.

Wer den persönlichen Aufschwung 2004 der RF-Redaktion unterstützen möchte, kauft noch schnell zu Weihnachten ein Paar Jacken aus unserer aktuellen “friendly fire”-kollektion.

http://shirts.ring2.de

oder unseres partnerSenders: StPauliChamps.de

http://www.stpaulichamps.de

***

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Geschichten für Michael Moore

Lieber Michael,

Du hattest in Deinem neuen Hörbuch gesagt, dass Du Geschichten sammelst:

Diese Generation hat viel erlebt. Den Jahrtausendwechsel, den Halleyschen Kometen. Aber wenn wir morgen vor Gericht stünden, dann könnten wir wahrscheinlich nur zu einem Datum 100prozentig wahrheitsgemäss aussagen, wo wir waren — am 11. September.

“Von der Katastrophe zum Cocktailempfang” oder wie ein Ereignis zum Kulturstifter wird.

Die Frage höre ich immer häufiger, wenn man jemanden aus dem westeuropäischen Kulturraum kennen lernt: “Wo warst Du denn am 11ten September?” Wo hast Du die Bilder gesehen, die so vieles änderten?. Die wie eine Hollywood-Inszenierung aussahen und auch deswegen so verstörten. Bisher kannten wir solche Zeitpunktidentifikation innerhalb einer Generation nur von unseren Eltern und Grosseltern.

Zum Beispiel, wenn Burt Reynolds das Ausreiflermädchen “Frosch” in “Bandit” fragte, wo sie denn gewesen sei als J. F. Kennedy ermordet wurde. Uns ist aufgefallen, dass allein schon in der Redaktion wilde, alltägliche, aber immer faszinierende Geschichten zusammen kommen, wenn wir uns erzählen Wo Wer War, als …∞ .

Zum 1/2 Jahrestag des Anschlages möchten wir Euch nun auffordern, unsere kleine Sammlung von Lebensfragmenten zu komplettieren. So bekommen wir vielleicht einen kleinen Eindruck von dem Tag, der ganz normal begonnen hatte und uns doch unauslöschbar im Gedächtnis haftet.

Controlling-Instrumente

2003, die New Economy zuckt ein letztes Mal:

Jaa. Die letzte Welle der Inkontinenz fegt über die zerklüfteten Canyons der einst blühenden NEW MEDIA-Landschaften. Es ist frostig kalt. Ausnahmsweise kommt die Kälte nun aus Westen.
Börsen-Winter

Ab nach Mecklenburg-Vorpommern.
Oder mein kleines feines Schleswig-Holstein-Ticket. Und dann an den See, weiter nach Plön.

Kenne da einen Kraftfahrer, der mal Diskothekenbetreiber und Hobbylude war. Hat mir bei ebay, ein notebook aufgenötigt. Konnte schlecht NEIN sagen — wie der Sicherheitsrat heute — der Mann hatte eine tiefe Stimme und eine Tätowierung am Hals.

QuentinTarrantino, – wie komme ich jetzt darauf? Ach ja, Tätowierung am Hals – ist nicht zu finden auf Bit-Torrent. Dann kann das auch nicht weit her sein mit dem Film. ODER?

Ringfahndung nun Weblog

Nun .. was heisst denn das?
Ganz einfach. Das heisst, dass sich ring2.de (das zweitbeste Satire-Magazin des deutschen Internets) am weltweiten Wissensaufbau beteiligen möchte. Ab heute wird nacheinander publiziert, sich vernetzt und gepingt. Was das Zeug hält.