Serbisches Reisfleisch im ICE: Neue Vahr Süd von Sven Regener vorgelesen bekommen

Sven Regener Hörbuch Neue Vahr SüdHeute Morgen fuhr ein ICE von HH-Altona nach Berlin-Ostbahnhof, mit mir an Bord. Bei der Bestellung der Tickets füllt mein Firefox die Bahnhöfe schon automatisch aus. Praktisch. Ob das der Flock auch kann? Wird er ja wohl. An ihn und die Bloggesellen hierzulande denke ich aber nicht, als ich in das hinterste Abteil gehe. Ich bin allein. Das ist auch gut so, denn ich habe meine Kopfhörer vergessen und freue mich doch schon so auf das Hörbuch von Sven Regeners „Neue Vahr Süd“.

Spätestens ab dem zweiten Kapitel, Serbisches Reisfleisch, kann man mich vom Großraumabteil aus leise wippen sehen. Wenn sich der Beobachtende dann noch die Mühe gemacht hätte, in das Abteil zu kommen, hätte er das unkontrollierte Gelächter auch mitbekommen.
Irgendwo zwischen Wittenberge und Berlin ist dann das Zwerchfell so lädiert, dass es zwischen Dauerspannung und Ermüdung hin und her wiegt. Ein komisches Gefühl, das sich äußerlich nur durch ein permanentes Lächeln zu erkennen gibt.

In Berlin Zoo schalte ich das Hörbuch aus. Vor dem Termin im Berliner Verlag noch ein wenig erholen.

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Hotels in Berlin. Heute: Künstlerheim Luise – Vorbeifahrende Züge sind keine Kunst

Unser Autor lebt in HH und arbeitet u. a. auch für BerlinOnline als Blogautor. Bei seinen regelmäßigen Reisen in die Hauptstadt verbindet er das Angenehme mit dem Nützlichen. Er wohnt immer wieder mal in anderen Hotels und beschreibt hier seine Erlebnisse.

Zu Beginn sollte ich klarstellen, dass ich das Hotel Künstlerheim Luise empfehlen kann. Sozusagen eine plusquamperfekte Empfehlung.

Das Hotel, mitten im Berliner Regierungsviertel gelegen, ist schon durch die künstlerisch gestalteten Zimmer etwas Besonderes. Die zweite Besonderheit liegt, und das kann jeder der mal von Zoo zum Ostbahnhof mit einer Bahn gefahren ist sehen, in der unmittelbaren Nähe zu den Bahngleisen, die Berlin Mitte durchschneiden.

Wie in jedem Hotel, so gibt es auch hier einige Zimmer und einige solche Zimmer. In der ersten Nacht erwischte ich ein solches. Jedes Mal, wenn eine Bahn vorbeihuschte, und es huschen durch Berlin Mitte ein Menge Bahnen, S-Bahnen, Regionalbahnen, der Warschau-Express, Intercitys und ICE’s, wackelten die Wände. Kurze Erinnerungen an die Blues Brothers und deutsche Episodenfilme flackern ins Bewusstsein. Schlafen, ja das wäre jetzt genau das Richtige.

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Hotels in Berlin. Heute: Artist Riverside Hotel – Zimmer mit Spreeblick

Unser Autor lebt in HH und arbeitet u. a. auch für BerlinOnline als Autor und Formatentwickler. Bei seinen regelmäßigen Reisen in die Hauptstadt verbindet er das Angenehme mit dem Nützlichen. Er wohnt immer wieder mal in anderen Hotels und beschreibt hier seine Erlebnisse.

Nach seiner kafkaesken Erfahrung im Bornholmer Hof, brauchte unser Autor eine Luftveränderung. Der Regel folgend, dass Hotels in Berlin Mitte mir meist zusagen, checke ich im Artist Riverside Hotel an der Friedrichstrasse ein. Ich war bereits letztes Jahr ein paar Mal dort. Deswegen weiss ich noch, dass in diesem Hotel der Unterschied zwischen guten Zimmern und weniger guten Zimmern enorm ist. Die guten Zimmer sind die mit Spreeblick und der ist hier fantastisch.

Hotel Berlin Spreeblick

Im Gegensatz zu vorher, kann man jetzt durch die neu gestaltete Rezeption bequem einchecken. Die Dame an der Rezeption ist jung, freundlich und wirkt sehr zuvorkommend. Frisch.

Ja. Man könne mir auch als HRS-Kunden ein Zimmer mit Spreeblick anbieten. Eine schöne Überraschung. Normalerweise, so bekommt man mit der Zeit den Eindruck, werden HRS-Kunden in die Zimmer verfrachtet, in denen man gerade mal Boris Beckers Nachwuchs zeugen aber keine Nacht verbringen möchte. Viele Hoteliers in Berlin scheinen HRS seine Markt- und Preismacht so übel zu nehmen, dass sie es an ihren Gästen auslassen. Nicht sehr Weitsichtig und Ärgerlich.

Das Zimmer ist sehr groß. Die Einrichtung erinnert, wie im ganzen Hotel an die goldenen 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Eine Badewanne!

Ich gehe gegenüber kurz mein Abendbrot einkaufen. Käse, Schinken und Brot. Damit dann aufs Zimmer und ans Spreefenster setzen. Herrlich.
Nach einer geruhsamen Nacht im riesigen Doppelbett wartet bei herrlichem Sonnenschein ein Frühstück auf der Terrasse. Touri-Schuten ziehen vorbei. Der Preis von 80 EUR pro Nacht ist zwar nicht billig, wert ist er es aber allemal.

Ringfahndung im Fernsehen: arte Tracks interviewte Blogautoren

MME-Dreh.jpgHeute Abend wird das Interview, das MME-Redakteure für die arte-Sendung Tracks im August aufgezeichnet haben, gesendet:

Sendetermin, Donnerstag, den 22.9. gegen 23.30 Uhr

Interviewed wurden der Felix S., der Johnny H, der Shopblogger , die Überblogger vom BILDblog und meine Wenigkeit.

Frank von MME sagte mir, dass der Beitrag mit neun Minuten netto recht lang geraten sei. Wir sind gespannt und freuen uns über das bischen netfame.


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Cheeby gewinnt ersten Halb-Ironman

Honu Half a Hit in Hawaii

By Karen Doane for Ironmanlive.com on Mon, Jun 6th 2005 (9:51 AM).

Chris Hauth and Michellie Jones won this weekend’s inaugural Honu Half Ironman Triathlon, overcoming both a strong field, tough conditions and a challenging course for the win.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH MEIN LIEBER Cheeby!

chrishauth.jpg

Photo By ASIPhoto.com
Chris Hauth on his way to victory

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Nova auf Mallorca

In ihrem neuen Weblog (wir berichteten) schreibt Nova Meierhenrich über ihren jüngsten Mallorcabesuch – und uns aus der Hose Seele.

Am Flughafen in Palma sieht man sie dann alle wieder: Die roten und die weissen (weil schon morgens um 9 inner Kneipe bei Heinz, dem Auswanderer, der seit 1979 auf der Insel sein Glück versucht und es in den Seelen der tumben Säufer findet) Vollproleten, gegen die Atze Schröder wie ein stocksteifer Hochschulprofessor.

Aber spätestens am Tag der Abreise wird man am Flughafen brutal in die Realität zurückgeholt. Da sind SIE – ein Exemplar schöner als das andere, und zu dieser Jahreszeit vorzugsweise im Rudel anzutreffen: Kegelbrüder und -schwestern, Abi-Abschlussjahrgänge und jegliche andere Form des Vereinswesens, wunderschön gewandet in phantasievoll gestalteten T-Shirt-Kreationen. Meine Favoriten heute: Ein 20er-Pack in grell orangenem Textil mit dem klugen Spruch: “Alkohol macht gleichgüüüültig”, nur noch getoppt von einem Rudel Halbwüchsiger in Weiß und dem Slogan auf der Brust: “Wat is denn jetzt mit bummsen?”.
Man möchte ihnen zuschreien, dass das mit dem bummsen so sicher nix wird, und gleichgüüüültig vor allem die Damenwelt in der näheren Umgebung dieser T-Shirts reagieren wird…. aber was soll’s.
Leid tun mir nur die kleinen Kinder an der Hand von Papi, der seine weißen Tennissocken heute in Aldiletten präsentiert, seinen Bierbauch elegant in ein “PACHA” T-Shirt gequetscht hat und den unvermeidlichen Strohhut stolz auf dem Haupte trägt.