Wie “Privat” ist man im Social Web? #Arbeitgeber #Facebook

Kommunikative Fähigkeiten im social web sind inzwischen Standard-Anforderungen an den modernen Arbeitsplatz und Arbeitnehmer. In Zeiten der Post-Ich-AG setzen Unternehmen, vor allem diejenigen der Digitalen Wirtschaft, Medien und Hersteller von hippen Konsumgütern und Dienstleister, auf Angestellte und Freiberufler, die sich auch im Internet zu bewegen wissen.

Wie wollen wir das aber regeln, wenn Arbeitszeiten oder der Ort an dem ich kommuniziere allein nicht mehr zur Unterscheidung taugen, ob eine Äußerung als Privatperson oder als Angestellter eines Unternehmens erfolgen. Das ist wichtig zu wissen und zu diskutieren. Zwei aktuelle Beispiele kommen mir hier in den Sinn. Zum einen der Fall des Asstel-Experten, der für sein Unternehmen bei gutefrage.net Antworten, auch zu versicherungsfremden Fragen, gegeben hat. Zum anderen Stefan Keuchels wütender Hinweis an Facebook, dass ihm das Auffinden, Verstehen und Löschen von Facebooks Gesichtserkennung zu umständlich ist.

  • Haben wir das noch selbst im Griff, dass uns unsere sozialen Kontakte als Privatpersonen wahrnehmen?
  • Hat das mit der Tageszeit zu tun? – Sind private Äußerungen nur nach Büroschluss erlaubt?
  • Sollten wir private Äußerungen markieren?
  • Haben Angestellte eines Unternehmens das Recht, ihre Meinung und Expertenschaft bspw. bei gutefrage oder wer-weiss-was zu kommunizieren, wenn sie sich an die Regeln halten?
  • Eine spannende Diskussion, die wir nicht den Juristen überlassen sollten.

    Disclosure:
    Der Autor ist mit Stefan Keuchel bekannt, würde diese soziale Beziehung als öffentlich-privat bezeichnen. Außerdem möchte er als GF des Wissens-Dienstes wer-weiss-was zu der Causa Asstel keinen wertenden Kommentar abgeben, hält die Diskussion aber auf der Meta-Ebene für spannend und angebracht.

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