Mr. Lodge Mitwohnzentrale München – ein Erfahrungsbericht

2005 habe ich über einen Bekannten eine Privatwohnung in München untergemietet. Das Handling übernahm die Mitwohnzentrale Mister Lodge.

Eine Geschichte über Bürokratie und Kommunikation. Mit Happy End (Bitte auch die Kommentare lesen!)

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Sowas passiert einem auch nur mit Immobilienvermittlern. Irgendwie hat man das ja im Urin, dass die ein Haufen von Abzockern und Wegelagerern sind. So zumindest das Vorurteil. Eines, was sich in meinem Fall leider zu bestätigen scheint.

Aber der Reihe nach:
Ich habe von einem Kollegen die Wohnung übernommen. Er hatte diese über die Mitwohnzentrale Mr. Lodge in München untergemietet. Sein Vertrag lief nun aus und Mr. Lodge hatte noch keinen Nachmieter akquiriert. Dumm für eine Mitwohnzentrale, wenn ein Objekjt leer steht. Nett, wie mein Kollege ist, hat er sich um einen Nachmieter gekümmert, mich.

Regenbogen
Ich nahm Kontakt zu Mr. Lodge auf, um mir die Wohnung anzusehen. Ein wenig teuer, aber der Blick, Kinder, der Blick war fantastisch – ich nehme die Wohnung also.

Eine Woche später

Ich bin auch nur ein Mensch, deswegen schlummern in mir ebenso oben beschriebene Vorurteile, weswegen ich die Dame bei Mr. Lodge VOR Mietbeginn nach ALLEN Kosten befragte, die auf mich zukämen. Da war dann die Rede von einer Kaution, falls mir ein Bild runterfiele oder ich den Balkon abrockte. Ok. Und natürlich die Miete. Von einer Provision war trotz Nachfrage nicht die Rede!

Heute bekomme ich dann aus dem Sekretariat des Herrn Lodge eine E-Mail mit dem gegengezeichneten Mietvertrag und einer Provisionsrechnung! Eigenwillig. Eigenwillig, dass meine Ahnungen immer eintreten, immer die Schlimmen.

Bei sowas schwillt mir dann auch schnell der Kamm. Seit meiner Erfahrung mit T-Mobile vermute ich da schnell ein System dahinter, zumindest finde ich Vorurteile bestätigt.

Die Reaktion von Mrs. Lodge, den ich um dringenden Rückruf bat, stellt nun die Weichen. Keep U posted.

4 Replies

  • UPDATE:
    Einen Rückruf hat es gegeben. Allerdings keinen erhellenden.
    Die Dame, die hier Auskunft geben könnte, ist erst morgen wieder im Haus.

    Ich habe die GF derweil um Stellungnahme gebeten.
    Die nette Dame am Telefon hat mir unterdessen versichert, dass es solche Praktiken bei Mr. Lodge nicht gibt: “sonst hätten wir uns nicht so lange am Markt gehalten”.

    Dann kann ich die Rechnung ja wohl getrost vergessen, oder?
    Keep U posted.

  • Wirklich schlimm solches Gebaren. Das überlegen die sich sicher noch einmal, das mit der Rechnung.

    Wäre ja auch ungerecht, für eine nicht geleistete Leistung auch noch Geld haben zu wollen.

  • UPDATE:
    Die Sache mit der Rechnung hat sich erledigt.
    Habe eine dahingehende Zusicherung von Herrn S. von Mr. Lodge erhalten.

    Eigentlich, und das habe ich hier vergessen zu erwähnen, war ich bis zu dieser frechen und unzulässigen Rechnungsstellung guter Dinge, fühlte mich gut aufgehoben. Ich habe sogar freundlicherweise innert einer Woche DREI Wohnungsbegehungen organisiert.

    Bleibt nur die schale Erkenntnis, dass Mr. Lodge wohl insgeheim doch meint, eine Provision verdient zu haben. Eigenwillig.

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