Spätestens seit den haarsträubenden Störfällen in ihrem Hamburger AKW stehe ich Vattenfall kritisch gegenüber. Verständlich zwar, dass sie die Genehmigung ihres Kohlekraftwerkes in Moorburg mithilfe der Juristerei durchfechten wollen, aber vollkommen bescheuert, nun gegen den erklärten Willen der Hamburger *und* ihres Senates (sic!) auch noch die Auflagen wegklagen zu wollen. Das kostet Kunden.
Doch so funktioniert ein Multinationaler Konzern eben. Da ist für differenzierte lokale Produktentwicklung jenseits der Preisfindung kein Platz. Umso einfacher für Greenpeace, nun den plumpen Versuch zu konterkarieren, sich per Hochglanz-Umwelt-PR reinzuwaschen, neudeutsch “greenwashing” genannt.
Greenpeace setzt dabei im Anti-Campaigning einerseits auf Imitation (Webdesign, Inhaltselemente, eine sehr ähnliche URL: http://www.klimaunterschrift-vattenfall.de) und auf inhaltliche Konfrontation – indem die Aussagen der Vattenfall-Site und die Geschäftspolitik des Stromkonzerns aufgegriffen werden. …
Greenpeace zeigt deutlich und energisch, dass Vattenfall besonders eines zu sein scheint. Eine Umweltsau.
- screenshot Greenpeace









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Das “Schöne” dabei ist doch, dass der Umweltsau-Charakter zwar nicht Neues ist, jetzt aber immer deutlicher wird – und unser von uns allen geliebter Spaß-EB hat genau diesen Herren in die Hände gespielt. Das zu einer Zeit, als er selber der Stadt Hamburg PR-wirksam ein Umwelt-Siegel aufdrücken wollte. Das hat er dann aber nachher wieder fallen gelassen… Trotzdem haben sie ihn wieder gewählt. *tsts*
Vattenverfall – sorgt für schlechtes Klima…
Vattenfall macht derzeit mit der bei den Bürgern sehr umstrittenen »Klima-Aktion« negative Schlagzeilen und verliert stark an Glaubwürdigkeit. Greenpeace dagegen profitiert aus dessen Fehlern und hat eine sehr schöne Aufklärungsaktion ins Leben …