Social Media ist zum Spielen #Journalisten

Nur 23% der von news aktuell befragten Journalisten bei Tageszeitungen und Zeitschriften halten “Social Media”, deutsch für soziale Medien wie Facebook und Twitter, für professionelles Arbeitswerkzeug.

Immerhin 30% aller Tageszeitungsredakteure halten Social Media für Spaß.
Woran mag das liegen?

Sehr wahrscheinlich ist, dass die meisten der Befragten einen privaten Facebook Account haben, oder jemanden kennen, der einen hat. Ihre Kinder vielleicht. Und bei denen sehen sie dann Urlaubsfotos oder peinliche Witze auf Kosten von Dicken, Frauen oder Angela Merkel, wenn sie in die Timeline schauen. Nach einem “Medium”, so wie sie das gelernt haben, sieht das tatsächlich nicht aus. Vielleicht hat sie auch das “persönlich” in der Frage irritiert?

Ich hätte mir gewünscht, dass die Macher der Umfrage am Ende noch nach dem Telefon als “professionelles Recherchewerkzeug” gefragt hätten, dann wäre vielleicht dem einen oder anderen aufgegangen, dass ihm seine Wahrnehmung hier einen Streich spielt – soziale Medien sind alles zugleich, so wie das Telefon. Ob es professionelles Werkzeug ist, entscheidet die Gelegenheit und der Anlass, das Weswegen ich zum Hörer greife, meinetwegen auch wen ich anrufe und wann. Das ist bei Sozialen Medien nicht anders.


(c) Quelle: news aktuell – Social Media Trend Monitor

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