Legalise Kino.to

Nach dem Verbot und Abschalten der Film-Streaming-Plattform kino.to wird diskutiert. Die Industrie über die Verfolgung der Nutzer, andere, wie Tim Renner über das ungenutzte Potenzial dieser Nutzerschaft.

Richtig wäre statt dessen, auf Seiten der Produzenten zu akzeptieren, dass man keine Kontrolle mehr darüber hat, wer wann welchen Film schaut, und den Kunden ein Angebot zu machen, so wie es kino.to getan hat. Mit der Zusicherung besserer Qualität und rechtlicher Sicherheit kann man damit garantiert auch bessere Preise erzielen, als es kino.to tat. Die reine Existenz der Plattform, die man lahm legen musste, beweist, dass ein Markt da ist. Diesen nicht wahrzunehmen, ist Betrug an allen anderen (zum Beispiel auch den staatlichen Filmförderern), die Rechte an dem Werk erworben haben. Es treibt potenzielle Kunden in die Illegalität und schneidet Erlösberechtigte von potenziellen Einnahmen ab. Verbote ohne Angebote funktionieren nicht bei Volljährigen.

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