Ein Bier im Bahnbistro, daneben Hellmuth Karasek und eine Ohnmacht

nachBerlin 027.jpgEine Bahnfahrt, die ist lustig. Das hat sich heute Abend wieder einmal bewahrheitet. Und, Bahnfahren bringt Menschen zusammen. Aber eins nach dem Anderen.

Ich will heute noch zu einem Abendtermin nach Berlin. Auf dem Bahnhof treffe ich John K., einen alten Freund aus Schulzeiten. Er ist inzwischen Manager bei den Werbern von McCann. Eine nette Plauderei entspinnt sich.
Mit uns im Bistro: Hellmuth Karasek und ein wunderschönes Mädchen. “Auch Kreative”, wie mein lang verschollener Kumpel zu wissen glaubt. Wie er das meint weiss ich nicht so genau.

Wir bestellen ein Weissbier. Hellmuth Karasek auch. Ansonsten schuckeln wir getrennt nach Berlin.
Gerade in Brandenburg wird “unserer” Schönen plötzlich schwindelig. Wir machen uns geschlossen auf, um unsere Hilfe anzubieten. Allein der Schaffner/Kellner ist plietsch genug der Hilfebdürftigen sofort ein Glas Wasser anzubieten. Punkt für ihn.

Hellmuth Karasek: “Schon doof, dass man nicht so recht weiss, was tun”.
Wir stimmen zu, tun aber so als wäre wir allzeit bereit Wiederbelebungsmaßnahmen anzubieten. Nur für den Fall der Fälle.

Unserer maladen Mitreisenden geht es besser. Die Jungs haben sich zugeprostet. Herr Karasek mutmaßt sogar, dass die Bistrorechnung der Grund für die Fastohnmacht sei. Bei den Preisen der Bahn, ein naheliegender Gedanke.

Zoo. Hellmuth Karasek und John steigen aus. Ich fahre mit unserer Patientin weiter bis zum Ostbahnhof. Ausser einem hausbackenden Tipp, eine kräftige Scheibe Honigbrot zu essen, komme ich aber nicht weit. Auf jeden Fall eine gesellige Reise.