Soziale Prozesskostenhilfe, so könnte das mal heißen, wenn man auf diese Auseinandersetzung zwischen Jens Weinreich, einen bloggenden Sportjournalisten und den von ihm als Demagogen bezeichneten DFB-Chef Theo Zwanziger zurückblickt.
Der DFB scheint mir hierbei eine althergebrachte Poker-Taktik anzuwenden: Er kauft den Pott.
Ins juristische Prozedere übersetzt, bedeutet das etwa ewiges Herummäkeln an vermeintlichen Verfahrensfehlern und Urteilen, und das dehnen eines Streits über alle Instanzen, in der Hoffnung, wenn schon nicht zu gewinnen (und danach sieht es nach den ersten Urteilen für mich als Laien nicht aus), dann den Gegner monetär mürbe zu prozessieren.
In der fußballbegeisterten Netzöffentlichkeit ist der Fall entschieden – für Weinreich, für die Meinungsfreiheit. Nun zeigt sich, zu welcher Solidarität Blogger und Netzaktivisten außer Soli-Bezeugungen fähig sind. Jens Weinreich hat schweren Herzens um monetäre Unterstützung gebeten.
Ich habe soeben zwanzig Euro überwiesen.








Gute Sache. Mal gucken, wie die Graswurzel wächst.
Gut, dass der DFB-Typ nicht Fuffziger heisst.
Als St. Paulianer spende ich traditionell 19.10 EUR.