Akt statt ACTA – Neues aus Ottenhusen

Es wird immer kälter in Altona. Zu den Munisrekorden gesellt sich schärfer Ostwind. Auf dem Balkon des Zentrums multikultureller Pädagogen stehen meine Nachbarn und frieren beim Rauchen. Er ist Kurde, der andere Grieche. Ob sie sich über das Demagogenpärchen unterhalten, dass den Menschen im Süden in die Regierung reden will, weiß ich nicht. Immerhin, sie schütteln sich während sie reden. Und ziehen frostige Grimasse, könnte also sein.

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Heute Mittag gab es handgemachte Frikadellen vom Schlachter Beißer, unten im Dorf Ottenhusen. Der Herr Peters ist neu, ich nicht eingespielt. Ich bewahre meine Ruhe und genieße das Aufziehen des Kollegen von der Fleischtheke. 26,80 EUR für acht Frikadellen sind mir dann aber doch zuviel. Ich lasse nochmal nachrechnen und nachschauen. Dabei finden sich auch die beiden Wiener des Kunden neben mir. Fein.

Mit ein wenig Knoblauch und frischer Paprika angebraten und den Nudeln von gestern, ergibt das ein echtes Mittagessen. Und Lob von meiner Tochter.

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Zum Nachtisch Schokolade. Zwei Stück Werthers Echte.

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Noch 1,5 Grad bis zum Rekord 1946. Das denken manche Griechen sicher auch gerade. Und in Polen erleben wir die Resozialisierung eines Volkes. solidarnosc 2.0