3:0 Unentschieden – leichtes Verlieren in München

Paulaner

München hat sich gefreut uns zu sehen. Wie schon bei den drei Niederlagen gegen 1860, die ich mir in der Allianz Arena ansehen durfte, war auch dieses 3:0 am Sonnabend Nachmittag kein schlechtes Spiel unseres magischen FC. Überhaupt nicht, sondern ein kraftvolles Wollen, eine Wucht, die sich da gegen die Bayern stemmte, dass die sich in den ersten 15 Minuten kaum aus ihrer Hälfte wagten.

Ach Fin, so toll gekämpft und doch festgelaufen, immer wieder. Ich habe mich so gefreut, Carsten Rothenbach zuzusehen, wie er erst Ribéry und dann Schweinsteiger den Ball abtrotzt. Das hat die beeindruckt und fuchsig gemacht, das war zu sehen. Und dann braucht es eben einen Elfer und eine rote Karte, um uns in die Knie zu zwingen – und wie in Bremen wurden die Sieger zu erbärmlichen Gewinnern, nur viel kraftvoller waren wir dann mit Flo Bruns noch, toll, da waren wir uns einig, wie er unser Spiel zu Zehnt voranspielte, sodass man fast immer noch hoffte, wir mögen nochmal anschliessen..

Die netten Bayernfans von der U-Bahnhinfahrt schwärmten dann auch von unserem asynchronen Millerntor und haderten mit ihrem Bayern-Dom. Rote Sitze wünschen die sich, und erwarten die Meisterschaft als Schmerzensgeld für das billige Eventgeschrummel und die Woody-Allenesken Telekom-Spermien auf den Tribünen – de beneiden uns ehrlich.

Ich fliege mit Lou Reeds “Fly Fly Away” nach Hause, und der Erkenntnis, dass eine Niederlage sich zwar schwer anfühlt, unser Leben mit dem FCSP doch aber ein leichtes ist.

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