Galaktisch

In zwei oder drei Milliarden Jahren wird unsere Milchstraße mit dem Andromeda-Nebel fusionieren. Sie werden ein paar Jahrhundertmillionen umeinander hertanzen und dann verschmelzen.

“Zwei oder drei Milliarden”, Du willst es ganz genau wissen. “Sag ich doch, zwei oder drei Milliarden”. Und kein Schwein wird sich daran erinnern, dass die Dinger Milchstraße und Andromeda hießen.

Wir liegen auf dem Rücken, der Sand in Laboe ist noch warm von der umwerfend sonnigen Woche, die hinter uns liegt. Du schaust in die Sterne, ich schaue Dich an. Deine Nase hat mir immer schon gefallen, die von der Seite wie ein fast perfektes Dreieck aussieht. Ich muss unwillkürlich an einen Schwertfisch denken, wenn ich Dich sehe, aber das kann ich Dir natürlich nicht erzählen, das würde man ja kaum als romantisches Kompliment verstehen. Schade, denn im Grunde ist es eines.

Im Augenwinkel sehe ich die Existenz eines Kometen zu Ende gehen, er zerbricht in drei Teile, die hell über den Himmel jagen. “Ooooaaahh”, rufst Du begeistert. Und ich hoffe, dass Du Dir dasselbe wünschst, wie ich. Continue reading Galaktisch

Galaktisch

In zwei oder drei Milliarden Jahren wird unsere Milchstraße mit dem Andromeda-Nebel fusionieren. Sie werden ein paar Jahrhundertmillionen umeinander hertanzen und dann verschmelzen.

“Zwei oder drei Milliarden?”, Du willst es ganz genau wissen. “Sag ich doch, zwei oder drei Milliarden”. Und kein Schwein wird sich daran erinnern, dass die Dinger Milchstraße und Andromeda hießen, denke ich nur. Es zu sagen wäre unromantisch.

Wir liegen auf dem Rücken, der Sand in Laboe ist noch warm von der umwerfend sonnigen Woche, die hinter uns liegt. Du schaust in die Sterne, ich schaue Dich an. Deine Nase hat mir immer schon gefallen, die von der Seite wie ein fast perfektes Dreieck aussieht. Ich muss unwillkürlich an einen Schwertfisch denken, wenn ich Dich sehe, aber das kann ich Dir natürlich nicht erzählen, das würde man ja kaum als romantisches Kompliment verstehen. Schade, denn im Grunde ist es eines.

Im Augenwinkel sehe ich die Existenz eines Kometen zu Ende gehen, er zerbricht in drei Teile, die hell über den Himmel jagen. “Ooooaaahh”, rufst Du begeistert. Und ich hoffe, dass Du Dir dasselbe wünschst, wie ich.

Du lächelst mich an, und ich versuche das auch. Wenn ich nur nicht so doll pinkeln müsste. Schiet, ich weiss doch, dass Bier bei mir diese Wirkung hat. Kalter Prosecco wäre auch viel stilvoller gewesen.

Da kommt mir eine Idee, als ich mir die verlassenen Strandkörbe so ansehe. Wir sind allein am Strand. »Komm, gehen wir schwimmen«.

Über uns die Sterne, das Wasser ist warm, und Du hast eine Gänsehaut, die ich soo sexy finde. Ich spüre sie unter Wasser, als wir uns umarmen, Wasser tretend. Mir ist nicht kalt, sondern wirklich heiß. Als wir uns küssen, stößt mich unten etwas an. Und bevor ich genau realisiere, was, ruckt dein Kopf nach unten. Dann wieder nach oben. Du schaust mich verwundert an, und lächelst sogar, als ein weiterer Ruck dich mir entzieht. Du bist weg. 

Ich bin allein. Das Wasser um mich herum fühlt sich komisch warm und zähflüssig an. Mir wird kalt. Ich spüre meine Beine nicht mehr, obwohl ich immernoch meine Wasser zu treten. Ich schaue nicht nach unten, nein, ich will nicht. Ich weigere mich nachzudenken, und bin erstaunt, wie leicht mir das fällt. Ich schaue in den schwarzen Himmel, spanische Musik weht in Fetzen vom Strand herüber, in der Tapasbar am Strand von Laboe ist mal wieder Halligalli angesagt. Die Nachtfähre nach Göteborg läuft mit voller Kraft aus der Förde als ich untergehe. »Fischfutter, Fischkutter, Milchstrasse« – ich schaue nach oben, als ich wieder zu mir komme. Ich trete immer noch nach unten. Oben ist es Dunkelgrün. Wo ich wohl bin?

Stolperstein

Heute Morgen gehe ich bei strahlendem Sonnenschein am Altonaer Hafenrand entlang, der Blick in die aufgehende Sonne, die ihre Strahlen hell und mit dem warmen Ostwind die Elbe herunter schickt. Gerade läuft ein Feeder-Containerschiff aus, in Richtung Nordsee. Ich Guck-in-dieLuft schaue überall hin, nur nicht nach unten. Da ist es kein Wunder, dass ich stolpere. Über diesen Stein da, und ich muss an das vierkantige Ego denken – und die Diskussion um Stolpersteine anderswo – ganz in der Nähe.

Autoren nach Vorne (SERPs) – It is all about authorship

Eine der wichtigsten Anpassungen des Google Algorithmus an das Social Web ist imho die Konzentration auf den Autoren. Was Facebook sozial erledigt, alle relevanten Beiträge, Verbindungen, Beziehungen und Interessen an der Person (Profil) zu aggregieren, löst Google so, wie Google Anforderungen schon immer gelöst hat: algorithmisch.

Webmaster Tools Analytics Author
Webmaster Tools Analytics Author
Screenshot: Google Webmaster Tools

Da ist Google+ ein zentraler Baustein, die strategischen Auswirkungen aber noch von vielen nicht abzusehen, und gehen weit über Google+ als Facebook-Konkurrent hinaus. Durch die Konzentration auf den/die Autor_in oder Autorengruppen schwenkt Google von der Website zur Person als wichtigste Referenz. Und in meinem Fall stimmt das auch.

So schreibe ich private Prosa unter ring2.de, bspw. meine Erfahrungen mit Münchner Mitwohnzentralen, auf SPNU.de Artikel über den magischen FC St. Pauli und bei wer-weiss-was Fragen, Antworten oder Artikel über Grillkohle ins Blog. Google listet insgesamt über 2200 Artikel auf, die es in seinem Index mit meiner Urheberschaft verknüpft hat – und deren “Erfolg”, Reichweite und CTR ich nun analysieren kann – über das Konzept Website hinaus.

In meinen Augen einer der wichtigsten Trends des Jahres – und so als Analyse aufgelistet schon enorm eindrucksvoll. Also Autoren, nach vorn – das ist da, wo noch keiner vor euch gewesen ist :)

Mad in Bordesholm

Ich fahre diese Strecke regelmäßig und wenn man eine Regel aufstellen kann, dann die, dass es rund um Neumünster immer Ärger gibt. Entweder fängt hier der Stau in Richtung Norden an, weil irgendwelche Ruhrpottler in Scharen ihre Kinder und Trekking-Räder nach Dänemark kutschieren oder irgendein Investitionspaket verfrühstückt wird: “Wir bauen für Sie bis Sommer 2014”.

Ich bin eine besonnene Autofahrerin, das Autobahndreieck Bordesholm ist für mich der Alptraum und wenn ich könnte und eine Waffe hätte, dann wären am Straßenrand schon etliche weiße Kreuze, die ich initiiert hätte: LKW-Fahrer, Audi TT Hobbymachos und eben die Radtransporter aus Nordrhein-Westfalen, das wären meine Opfer gewesen. Ich zwinge mich dann immer zur Ruhe, schaue auf die alten und schönen Bäume am Straßenrand, und versuche mich über das Grün zu freuen, dass es ja in Schleswig-Holstein sehr viel gibt. Meistens hilft das, und wenn Neumünster und Bordesholm passiert sind, dann beruhige ich mich meist.

Heute auch. Und regelmäßig, wenn ich die drei Windräder sehe, die so schön synchron sich drehen, freue ich mich fast. Irgendwie ist mir entgangen, dass ich sie heute nicht gesehen habe. Dabei war gar kein Nebel oder einer der häufigen Starkregen-Schauer, die dann über die Kieler Bucht ziehen. Es ist warm und hell. Fast blauer Himmel und wenn ich darüber nachdenke, wird es auch immer wärmer in meinem Wagen. Continue reading Mad in Bordesholm

Eben im Hinterhof

Jeder, der im Westen Hamburgs sich für ein Fahrrad interessiert, kommt früher oder später in diesen verwunschenen Hinterhof, wo auch das Hamburger Geburtshaus ist, und eben der beste Fahrradladen.

Eine Familie, Mann, Frau und Sohn, ca. 6 Jahre gehen entspannt vom Laden zur Strasse. Der Junge tanzt um seinen Vater herum und singt immerzu “Papi, Du Dickwurst”. Seine Frau spricht nur mit ihrem Blick. “Siehste, nun sagt das schon Dein Sohn”, sagt sie mit den Augen. Nein, eigentlich ist es ein Rufen.

Ich wechsele meine Richtung und gehe auf den Mann zu. Ich würde ihn jetzt gerne umarmen.

Blickwechsel

Irgendeine Ina hatte ihm einmal erzählt, dass sie froh sei, wieder in Hamburg zu sein, weil ihr nun die Männer wieder auf den Ausschnitt starrten, statt auf die Schuhe.

Nun stand Peter an der Ampel und wartete auf das Grün, als er sich vornahm, Frauen, die an ihm vorübergehen, zuerst auf die Schuhe und dann in die Augen zu sehen. Nur um zu beobachten, was das mit ihm anstellte, dieser Blickwechsel

Patina

Bier wird schal, Witze können abgestanden sein, selbst bevor sie entstehen. Weil die Haltung dahinter stinkt.

Patina jedoch ist schwer zu erreichen. Diese Schönheit im Gebrauchten erreicht nur, wer sich benutzt. Keine Angst vor Schrammen hat. Patina ist Verschwendung und Widerstand zugleich. Warm. Und immer ist Rotwein im Spiel. Immer.

Die Wehmut, die sich in verwitterten Kerben sammelt, ist dann schön, wenn ihr Anlass fröhlich war. Sich auf das Leben einlassen, auch wenn es pütschert, ist die Tugend der Stunde.

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Lecker Kaffee

Lecker Kaffee

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Espresso Dopio im Café Schmidt am Altonaer Fischmarkt | Blog automatique aus Hamburg – Altona |
Der Kaffee im Café Schmidt am Altonaer Hafen ist spitze. Der Kaffee schmeckt wie eine herbe Süßigkeit, richtig stofflich und zeiht die Wangeninnenseiten in genau dem richtigen Maß zusammen. Die Crema …

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Call on me

Manchmal hatte Peter Jenisch das Gefühl, als würden Songtexte aus dem Radio zu ihm sprechen. Dann erschrak er. Denn der Anblick dieser Frau am Straßenrand passte so genau, und nur genau für ihn …

“Call on me, I am the same boy i used to be”

Ausgerechnet dieser Song, einer seiner Lieblings-peinlichen-Mainstream-Hits aus den so fernen 90er Jahren.

Seitdem war viel passiert. So viel. Und nun kam ihm dieser Song und dieser Mensch wieder in die Quere.

Na ja. Eigentlich konnte man das so nicht sagen, in die Quere, denn Peter wusste ja nicht einmal genau wohin er wollte. Bisher hatte er sich vorgestellt, dass es so wie es war, ziemlich gut war. Bis er das Auto auf der Brücke blinken sah. Das veränderte alles, so kurz dieser Augenblick auch war, in dem er Janes Gesicht gesehen hatte.

Sie war es, ganz sicher. Sie war älter geworden, und noch ein wenig schlanker, als er sie in Erinnerung hatte. Aber sie war es, ganz sicher. Er hatte gewendet, schnell noch einen Nachrichtensender eingestellt, und fuhr das kurze Stück zurück, seinem Schicksal entgegen.

***

"Wer weiss wie ich auf Facebook mehr Fans erreiche und sie mich alle lieben?",…

"Wer weiss wie ich auf Facebook mehr Fans erreiche und sie mich alle lieben?", fragte mich kürzlich jemand auf Facebook. Als ich sah, dass er mit meinen Tipps 100.000 Likes und 20.000 Fans in einer Woche erreichte, nahm ich mir vor, diese Tipps auch hier zu posten. Mein E-Book zum Thema und die XING-Pro-Group, habe ich in Planung*:

Top 5 <em>(+1) Tipps für gutes Facebook Marketing:</strong>

<li>Nimm Dir Rechte-freie Allerwelts-Zitate von lange toten Dichtern oder
</li>
<li>jede beliebig doofe Bauernregel (je anzüglicher desto besser)
</li>
<li>Kopiere diese in eine Powerpoint-Vorlage mit farbigem Hintergrund oder Papiermuster
</li>
<li>(Mac-Jünger nehmen bitte Keynote, da sind aber die Vorlagen fast zu cool)
</li>
<li>Mache einen Screenshot (DRUCK-Taste auf Deiner Tastatur)
</li>
<li>Poste das Bild auf Deiner Facebook Page und schreibe etwas lustiges, anzügliches darunter, oder schimpfe über das Wetter.
</li>
</ul>

Das Bild wird nun 1000fach geliked, geteilt und wieder-gepostet und wieder-"geliked", bis zum Erbrechen oder bis jemand dieselbe Plattitüde mit einer anderen Schriftart auf einen anderen Hintergrund geklatscht hat und wieder in Umlauf bringt.

Falls Dich jemand fragt, wieso Du sowas tust, verweise wahlweise auf Paulo Coelho oder mich.

Pro-Variante: Fordere Deine "Fans" auf: <em>„Teile“, wenn Du das auch so siehst, „Like“, wenn Du doof bist.</em>

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Google Suche: Snippets hängen von der Suchphrase ab

Rich Snipptes Test Google SERPS
Screenshot: Rich Snipptes Test Google SERPS

The excerpt from the page will show up here. The reason we can’t show text from your webpage is because the text depends on the query the user types.

Das “Exzerpt”, das Google unter Überschrift und Link des Suchtreffers anzeigt ist nicht immer dasselbe, sondern hängt von der Suchphrase ab. Wieder etwas gelernt.
– Via Google Testpage für Rich Snippets

Der +FC St

Der +FC St. Pauli – offizielle Seite gibt neue Dauerkarten für die Gegengerade und Südkurve aus – Saison 2012/2013 – und hat imho die falschen Kriterien angelegt.

Seit Jahren wartet die Fanschaft des magischen FCSP auf neue Dauerkarten. Dementsprechend groß ist die Nachfrage. 9.500 Anfragen stehen 1.500 Dauerkarten gegenüber. Das Kartencenter des FC St. Pauli hat sich nun für ein Punktesystem und gegen bspw. eine Verlosung entschieden – und teilt imho so seine Fans ins würdige und weniger würdige ein: http://www.spnu.de/germany-bundesliga/neue-dauerkarten-fc-st-pauli

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"We're not worth it" – Vergabe neuer Dauerkarten beim FC St. Pauli | Bundesliga | SPNU – St. Pauli News & Social Club |
SPNU – St. Pauli News & Social Club – aus Hamburg Sankt Pauli

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Interview en passant: mit Mia Diekow auf der Insel

Nu kommt Steffen. Er ist zu spät und “rasender Reporter”. “Judith”, von der ich garnicht weiß wie sie heißt, und weswegen sie Interviews am Bande gibt, fängt an das Eis zu brechen, indem sie über Baden und Hamburg schnackt.

Steffen bemerkt die Segelschiff-Ohrringe an “Judiths” Ohren und dann sagt sie, dass sie, “wenn sie mal so richtig spießig werden würde, ein Boot kaufen würde” – wie doof sie doch noch ist. Vielleicht stellt sie sich ja auch alternde, reiche Popstars in Antibes vor. Um Spießer geht es, Agentenfilme, und nach Neuseeland auswandern. Aufhänger für dieses Interview wohl. Doofe Popkulturbilder, die besonderes suggerieren. “Mia will nach Neuseeland, Nonoti, mit drei Häusern.” Nun habe ich einen Namen, und der Zauber ist vorbei.

Vielleicht reißt Steffen das Ruder ja noch rum. “Mia”, die eben noch “Judith” hieß, fängt an zu faseln. Schade.

Ok, nu geht’s um Musik. Gut. Mias Musik ist tanzbar, groovy sagt Steffen sogar. Finde im Netz die Liedzeilen “weil ich so gerne liebe und ich könnt schon wieder” – und hoffe inständig, dass es um diese geht. Aber dann behauptet sie, Kant verstanden zu haben und ich höre an Steffens Nuscheln, dass er abgeschaltet hat.

Klavier, Katze und Helge Schneider soll mit auf die Insel.

“jetzt will ich mich vergeben
gott, lass es männer regnen” … Und nu stell ich mir kurz Helge Schneider vor, dann taucht doch zum Glück der stramme lächelnde Taxifahrer vor meinem Auge auf, und nun geht es wieder ;))

Neben Judith?

Ich setze mich nach einem langen Telefonat in das Café unter den Linden, auf die der Meile abgewandten Seite. Ich möchte meine Ruhe. Finde einen freien Tisch, den die Linden, die Markise und das weiße Gitter des Eingangs gemütlich abschirmen.

Neben mir sitzen zwei Frauen, die miteinander reden. Ich setze mich und bestelle einen Pfälzer Grauburgunder von 2009. Inzwischen sind genügend Fetzen der Unterhaltung neben mir herübergewandert, dass mir klar ist: das ist kein Gespräch, das ist ein Interview. Continue reading Neben Judith?

Hamburger Abendblatt, Spiegel Online, FAZ.net, et al – DIE UNVERLINKBAREN

Bisher gab es menschlich-hygienische Gründe auf bestimmte Websites nicht zu verlinken, wegen der rechtsradikalen und -extremen Inhalte dort. Nun erweitern die Verlage in Deutschland mit dem geplanten Leistungsschutzrecht die Liste der Unverlinkbaren.

Ich schliesse mich Thomas und anderen Bloggern an und werde nicht mehr auf Verlagswebsites verlinken. Zitate werden selbstverständlich gekennzeichnet weiterhin.

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Der Wahnsinn Leistungsschutzrecht – und warum ich nicht mehr auf Verlage verlinke
Beim steten Betreiben der aktuellen Bundesregierung, Deutschland aus dem Digitalen Zeitalter herauszuhalten, gab es bisher ein Gallierin, die sich zu wehren schien: Justizministerin Sabine Leutheusser…

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Elbmantra

Die so selten gewordene Juni-Sonne steht diesig über dem Hamburger Hafen. Genau aus derselben Richtung, wie ihre warmen Sonnenstrahlen kommt der laue Südostwind und streicht über die Elbe zum Altonaer Fischmarkt hinüber. Es ist auflaufendes Wasser an der Elbe, Flut. Durch die Enge in diesem Teil des Hamburger Hafens gibt es hier immer Schwell, der wie heute chaotisch über- und ineinander wogt. Continue reading Elbmantra

Schland strotzt vor Kraft

… und als ich heute morgen von Altona in Richtung St. Pauli lief – einem Stadtteil der ambivalenter nicht sein könnte, als schwarzrotgeile Partymeile und Heimatkiez des Deutschland-kritischen FC St. Pauli und seines Anhangs – sah ich vor dem Schellfischposten eine mit Deutschland-Flaggen bestückte Figur von Popeye. Überstark und überlegen, wie die deutsche Nationalmannschaft derzeit.

Popeye - mit Deutschland Flagge
Popeye – mit Deutschland Flagge
Skulptur: Erich Gerer
Ort: Hamburg-Altona vor dem Schellfischposten

Die Ruhe vor der ALTONALE

Friedlich und auf frischem Grün stehen die ersten Mittelalter-Buden auf der Wiese vor der Christianskirche. Die morgendliche Sonne taucht sie in hellweisses Licht.

Damit ist es am Wochenende vorbei. Mit der Ruhe, dem satten Grün – und erfahrungsgemäß auch mit der Sonne.

Bisher hat es zur ALTONALE fast immer wie aus Kübeln geschüttet. Wohl für das echte Mittelalterfeeling

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