Französische Mädchen sind wie sexy Mädchen auf der ganzen Welt.
Sie stehen eben auf Feuerwehrmänner :)
(nachfolgend können wir, nun da das geklärt ist, gerne darüber diskutieren, ob Google den Nimbus des ewigen Start-ups verloren hat, jetzt wo Werbung beim Superbowl geschaltet wird. Ich kann mich da noch gut an Yahooooooo! erinnern – und rückblickend war das wohl der Anfang vom Ende des Mythos)
Auf dem Rückweg aus Berlin saßen wir ICE-Passagiere in einem alten Luxuszug des Metropolitan, der einst zwischen Hamburg und Köln in einem Expressdienst auf solventen Kundenfang ging. Das ging gehörig daneben, die Manager flogen lieber. In den 90er Jahren hat man mit der Bahn auch noch nicht solche Winter erlebt, was nicht an den Temperaturen liegt sondern am Schlankheitswahn der Bahn.
So das Fazit eines Gespräches, das ich vor zwei Wochen mit einem alten Bahner führte. “Wenn es kalt wird und eng, dann kommt es nicht nur auf die Technik an, sondern auf deine Reserven”, hatte mein Gegenüber durchaus plausibel den Vergleich zum Sport gezogen, “früher hatten wir in Altona immer noch mindestens eine Lok und einen Lokführer in Reserve – heute fährt die Bahn just in time”
Eigentlich schade – ich bin ja bekennend gerne Bahnfahrer – denn mit Zuverlässigkeit im Winter, einer modernen Klima-PR und mit Reserven für eine Schlussoffensive hätte die Bahn dieses Jahr für einen Frühlings-haften Aufschwung auch auf Strecken sorgen können, auf denen der Metropolitan keine Chance hatte.
So ein wenig hatte ich gehofft, dass der Schiedsrichter den Platz nicht freigeben würde, so ein wenig befürchtete ich eine Wiederholung des Aachener Setups am Millerntor, ein wenig egoistisch wollte ich die magische Erinnerung an den Abend in Duisburg noch ein wenig länger bewahren, als mir bei meinem mittäglichen Caffee im Ofeuer Christian Böning aus den Gedanken riss. “Der Platz ist freigegeben, aber so richtig spielen kann man auf dem weichen Modder nicht”, berichtete er sinngemäß.
Momo hatte wie üblich, geduldig gegen meine latente Unzufriedenheit mit Herrn Bruns argumentiert, auf die eine spielentscheidende Aktion verwiesen, für die er immer gut ist, an sehr feinen Tagen auch mehr. Daran musste ich dann auch denken, dass dieser famose Fußball-Abend da schon begonnen hatte seine magischen Fäden zu spinnen, als ich nach dem Spiel ein letztes Bier orderte und ein wenig dun am Nobistor in den Bus stieg.
Auf dem kurzen Fußweg vom Millerntor die Reeperbahn hinunter, verwoben sich die Bilder des Abends, zu einem Lächeln – der massive Einsatz von lieben Pyros (genau die richtige Medizin nach den Diskussionen der letzten Woche), das harmonische aber immer wieder versetzte Singen mit der Gegengerade, das heute so harmonisch sich fügte, dass fast der berühmte Roarr entstand, die Tore von unserem Liebling Rouwen, das Pinkelpausen-Gegentor, das meine Seele nicht belasten kann, weil ich es nicht sah und Minuten später eben wieder unser Quickborner Jung einnetzte vor der Süd.
Das versöhnliche “Aufwachen, Aufwachen” nach Spielende und das leicht angetüderte Plauschen mit Fabian Boll, über dessen starkes Wiedereinfügen ich mich besonders gefreut habe, klingen noch nach. Ich glaube ich habe im Schlaf immer noch gelächelt. Wunderbar.
Ich versuche mal wieder meine Timeline in ein kleines wer-weiss-was zu verwandeln: Wir überlegen gerade, uns eine Nespresso-Caffemaschine anzuschaffen (Zum Neuen Wall ist es ja nicht weit). Wie ich gerade erfahre, gibt es derzeit eine Aktion, sodass man beim Kauf einer Maschine gleich für 50 EUR Caffee dazu bekommt.
Nun meine Frage an alle Nespresso-Junkies, wie @ognibeni und Co.: “Welches sind die besten Kaffee-Sorten, must-haves und no-gos in der Szene?”
Der Grüne Kolumbianer oder der rosa Riese aus Kenia (sic!)?
(Tipp: Beim Anhören Sound aufdrehen. Dieses dumpfe Bommern auf dem Eis, geht nicht nur direkt in die Bandscheibe, sondern weckt Erinnerungen, an die sich meine ältesten Stammzellen kaum noch erinnern ;)